Hamburger SV: Finanzielles Desaster – HSV plant mit Mega-Verlust

Der Hamburger SV plant mit großem Verlust.
Der Hamburger SV plant mit großem Verlust.
Foto: imago/Waldmüller

Nicht nur sportlich ist der Hamburger SV mächtig angeschlagen, auch finanziell läuft es beim HSV nicht wirklich rund.

Das dritte Jahr in der 2. Bundesliga und die Corona-Krise sorgen beim Hamburger SV für einen großen Verlust.

Hamburger SV rechnet mit krassen Minus

Eigentlich hatte der Hamburger SV geplant, dass abgelaufene Geschäftsjahr ohne ein Minus zu beenden. Doch der verpasste Aufstieg und die Corona-Krise durchkreuzten diese Pläne. Laut Informationen des NDR beläuft sich das Bilanz-Minus der vergangenen Spielzeit auf knapp acht Millionen Euro.

Aber damit noch nicht genug. Dem Bericht zufolge plant der Hamburger SV im kommenden Geschäftsjahr mit über 30 Millionen Euro Verlust. Dies will der NDR aus Führungskreisen der HSV Fußball AG erfahren haben. Allerdings muss diese Planung noch durch den Aufsichtsrat genehmigt werden. Dies sei aber nur Formsache.

Hinzu kommt, dass der HSV bislang noch keinen neuen Sponsor für die Namensrechte am Volksparkstadion gefunden hat. Investor Klaus-Michael Kühne ist nach Ablauf des Deals ausgestiegen. Er hatte rund vier Millionen Euro für die Namensrechte bezahlt.

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HSV denkt über Verkäufe nach

Das Minusgeschäft des Hamburger SV beläuft sich in den letzten neun Jahren auf über 74 Millionen Euro. Mittlerweile wird befürchtet, dass das Eigenkapital von 41,9 Millionen Euro bis zum Ende des Jahres aufgebraucht sein könnte.

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Dem NDR zufolge gibt es nun Überlegungen, weitere Teile an der Hamburger SV Fußball AG zu verkaufen, um so neues Einkommen zu generieren. Vor zwei Jahren war das noch kategorisch ausgeschlossen worden. Eines ist klar: Der Hamburger SV braucht Geld: Egal, ob über sportlichen Erfolg oder andere Wege. (fs)