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Hamburger SV: Experte schlägt Alarm – Ist der HSV zu abhängig von Simon Terodde?

Hamburger SV: Experte schlägt Alarm – Ist der HSV zu abhängig von Simon Terodde?

Hamburger SV Simon Terodde
Hamburger SV: Was macht der HSV, wenn Terodde nicht jubelt? Foto: imago images/Eibner

Auf Simon Terodde kann der Hamburger SV seit seiner Verpflichtung im Sommer zählen. Elf Tore in ebenso vielen Spielen – gerade zu Saisonbeginn war der Stürmer nicht zu stoppen.

Doch was, wenn Teroddes Torinstinkt mal abhandenkommt? Dann sieht es für den Hamburger SV düster aus. Darum schlägt Kult-Trainer Peter Neururer jetzt Alarm.

Hamburger SV: Ohne Terodde nur Durchschnitt?

Der HSV erlebt bisher eine Saison der Gegensätze. Erst gelang mit fünf Siegen zum Saisonauftakt der beste Start der Vereinsgeschichte, fünf Spiele ohne Sieg später war es der schwächste Zweitligastart seit dem Abstieg 2018.

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Dabei scheint die Formel für den Erfolg so einfach: Trifft Terodde, haben die Hansestädter gute Chancen auf Punkte. In den ersten fünf Spielen netzte der Rekordtorschütze der zweiten Liga sechs Mal ein. Anschließend konnte er nur noch drei Treffer und der HSV zwei Punkte verbuchen.

Gegen Darmstadt gelang den Hamburgern am Wochenende dann endlich der Befreiungsschlag und der erste Sieg nach Wochen – auch weil Terodde wieder einen Doppelpack schnürte. Doch dadurch kaschiere der HSV lediglich die eigenen Schwächen findet Peter Neururer.

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„Die Qualität war nicht gut, aber der HSV hat Simon Terodde“, erklärt der einstige Zweitliga-Coach im Podcast des „Hamburger Abendblatt“. „Ich habe deshalb in jeder Phase des Spiels, das wirklich nicht gut war, damit gerechnet, dass der HSV gewinnt“, erklärt er weiter.

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Sein Vorwurf: Trifft 32-Jährige nicht, hat der Hamburger SV keinen Plan B, um das Spiel erfolgreich zu gestalten. Eine Rechnung von der Terodde-Trainer Daniel Thioune nicht viel hält. „Vor ein paar Tagen war Simon noch in der absoluten Tor-Krise und nun war er unsere Lebensversicherung. Ich sehe auch etwas mehr dazwischen“, zitiert ihn die „dpa“.

Revanche gegen Sandhausen

Die nächste Probe wartet auf die Rothosen bereits am Dienstag gegen den SV Sandhausen. Ein Duell das für die Hamburger zur Revanche wird. Am 34. Spieltag der vergangenen Saison setzte es zu Hause eine 1:5-Pleite.

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Damit verspielte man die letzte Chance auf die Relegation. Ausgerechnet Ex-HSV-Profi Dennis Diekmeier traf zum Endstand. Kann der Hamburger SV den Spieß umdrehen? (mh)