Hamburger SV: Fans dürfen endlich wieder ins Stadion, doch eine Regelung sorgt beim HSV für Ärger

5 Gründe, warum der HSV der sympathischste Verein Deutschlands ist

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Viele Fans des Hamburger SV dürften sich am Freitagmorgen über diese Nachricht gefreut haben: Der Hamburger Senat hat nämlich entschieden, dass sowohl der HSV als auch der FC St. Pauli zum Saisonstart in der Zweiten Liga 30 Prozent ihrer Stadionkapazität nutzen dürfen.

Rund 17.100 Zuschauer dürfen somit beim Saisonauftakt des Hamburger SV ins Volksparkstadion. Bei den Hanseaten sorgt jedoch ein Detail für Ärger.

Hamburger SV: Uwe Seeler dürfte theoretisch nicht ins Stadion

Denn die personalisierten Tickets sollen ausschließlich an Personen mit Hamburger Wohnsitz verkauft werden.

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Somit dürfte sogar selbst HSV-Ikone Uwe Seeler (84) theoretisch nicht in die Arena, da er in Norderstedt wohnt.

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Daten und Fakten zum Hamburger SV:

  • Der Hamburger SV oder einfach nur HSV ist ein Sportverein aus Hamburg
  • Er entstand am 2. Juni 1919 durch den Zusammenschluss der drei Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC von 1888 und FC Falke 06
  • Der HSV ist derzeit der neuntgrößte Sportverein in Deutschland und weltweit auf Rang 21 (Stand Februar 2020)
  • Der HSV stammt ursprünglich aus dem Stadtteil Rotherbaum im Bezirk Eimsbüttel. Mittlerweile befindet sich der Sitz im Bezirk Altona im Stadtteil Bahrenfeld
  • Der HSV trägt seine Spiele im Volksparkstadion aus, es hat 57.000 Plätze

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Beim Hamburger SV zeigte man sich von der Entscheidung des Senats überrascht. „Das können und wollen wir so nicht akzeptieren“, sagte Finanzvorstand Frank Wettstein.

Hamburger SV wird Beschwerde oder Widerspruch prüfen

Und weiter: „Unsere Stadtgrenzen liegen weniger als vier Kilometer vom Volksparkstadion entfernt und unsere Anhängerschaft kommt zu einem großen Teil auch aus den benachbarten Bundesländern.“

Der Zweitligist sehe in der Einschränkung keinerlei Nutzen für die Pandemie-Bekämpfung. Denn dank der personalisierten Tickets ließen sich die Kontakte der Fans nachverfolgen. Deshalb werde der HSV „eine Beschwerde und gegebenenfalls einen Widerspruch gegen diese Auflage prüfen.“

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Hamburgs Sportsenator Andy Grote zeigte sich dennoch zufrieden: „Mit diesem ersten Schritt kommen wir der sportlichen Normalität ein gutes Stück näher, bleiben aber verantwortungsbewusst. Wir freuen uns, dass wir für die Vereine jetzt Klarheit schaffen konnten. Insgesamt können mehrere zehntausend Fans beim Saisonstart ihrer Mannschaften dabei sein, die jetzt mit zusätzlichem Rückenwind in die neue Saison starten.“