Hamburger SV: Nach 100 Tagen HSV – Thioune hat eine wichtige Forderung

5 Gründe, warum der HSV der sympathischste Verein Deutschlands ist

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Exakt 100 Tage ist Trainer Daniel Thioune beim Hamburger SV im Amt.

Jetzt hat der Coach ein erstes Fazit gezogen. Thioune fordert von den Fans und Verantwortlichen des Hamburger SV mehr Realismus und weniger Nostalgie.

Hamburger SV: Thiounes Fazit nach 100 Tagen HSV

Für ihn seien die ersten 100 Tage beim Hamburger SV wie im Flug vergangen. „Ich habe in Hamburg in 100 Tagen sicher sehr viel mehr als in 100 Tagen in Osnabrück erlebt. Es erleben zu dürfen, ist aber ein Privileg. Vielleicht waren es gefühlt 300 Tage“, sagte Thioune im Vereins-Podcast „Pur der HSV“ am Montag.

„Aber diese 300 Tage fühlen sich verdammt gut an“, fügte der Nachfolger von Dieter Hecking hinzu, der an diesem Dienstag exakt 100 Tage im Amt ist.

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Die Bilanz von Thioune

  • DFB-Pokal: Dynamo Dresden - HSV 4:1
  • 1. Spieltag: HSV - Fortuna Düsseldorf 2:1
  • 2. Spieltag: SC Paderborn - HSV 3:4
  • 3. Spieltag: HSV - Erzgebirge Aue: Abgesagt

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Eines sei ihm in der Hansestadt beim Thema HSV besonders aufgefallen, betonte Thioune. „Hier redet man überall von Tradition und Strahlkraft, ist aber im dritten Jahr in der zweiten Liga“, sagte der Coach erstaunt. Soll heißen: Mehr Realismus, weniger Nostalgie!

Für den 46 Jahre alten Fußball-Lehrer geht es im Alltag nicht nur um das runde Leder. „Ich brauche andere Menschen außerhalb des Fußballs, um glücklich zu sein“, meinte er. Deshalb benötige er auch Zeit für seine Familie.

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Harte Worte über Ewerton

Für die Spieler hat er Verständnis, kann mit ihnen über alles reden. Umgekehrt kann er aber auch rigoros sein. Das bekam der langzeitverletzte Innenverteidiger Ewerton zu spüren. „Ich wende lieber Energie auf für die Jungs, die an einem Strang ziehen, als für die, die mit einer Schere daneben stehen und diesen Strang abschneiden wollen“, sagte Thioune.

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Mit Ewerton habe er zuletzt nur noch das Nötigste besprochen. Der Brasilianer ist zum Transferschluss zum Ligarivalen Würzburger Kickers gewechselt. (fs/dpa)