Hamburger SV: Peinlich-Pleite gegen Würzburg – HSV-Kapitän mit deutlicher Ansage

HSV-Kapitän Tim Leibold wird nach der Blamage in Würzburg deutlich.
HSV-Kapitän Tim Leibold wird nach der Blamage in Würzburg deutlich.
Foto: dpa

Der Tabellenführer Hamburger SV hat nach elf Spielen ohne Niederlage eine schmerzhafte Pleite in der Zweiten Fußball-Bundesliga kassiert. Die Norddeutschen unterlagen am Sonntag dem Tabellenletzten Würzburger Kickers überraschend mit 2:3 (0:2) und traten gedemütigt die Heimreise an.

Der Hamburger SV ist in der Rückrunde mit lediglich sechs Punkten in fünf Spielen nur noch Mittelmaß. Kapitän Tim Leibold wurde nach dem Spiel deutlich.

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Hamburger SV: Blamage beim Schlusslicht

„Die Niederlage ist verdient. Wir haben nicht zu unserem Spiel gefunden“, sagte Trainer Daniel Thioune. „Wir müssen dieses Ding verarbeiten und analysieren. Fakt ist: Die Niederlage war überflüssig und tut weh.“

Martin Hasek (19. Minute), Douglas (30.) und Patrick Sontheimer (54.) erzielten die Tore für die Gastgeber. Für den HSV trafen Jeremy Dudziak (72.) und Bobby Wood (89.). Die letzten Sekunden musste der HSV mit zehn Spielern auskommen: Amadou Onana sah Gelb-Rot.

Das Ergebnis ist für den Aufstiegsfavoriten peinlich. Es war nicht nur die Partie des Ersten beim Letzten, sondern auch das Duell der besten Offensive (46 Tore) gegen die schwächste Defensive (44 Gegentore).

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HSV-Kapitän Leibold wird deutlich

Kapitän Tim Leibold wurde nach Spiel ziemlich deutlich: „Wir haben die Einstellung vermissen lassen“, sagte der 27-Jährige. HSV-Trainer Thioune hatte schon zwei Tage zuvor prophezeit: „Wir wissen, dass da ein wenig Arbeit auf uns zukommt.“

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An das Derby am 1. März gegen beim erstarkten FC St. Pauli will Thioune noch nicht denken. „Erst mal müssen wir dieses Ding verdauen“, meinte der Coach. Nach der St.-Pauli-Partie kommt es noch dicker: Dann warten Spiele gegen Holstein Kiel und VfL Bochum auf die Hamburger. (dpa/fs)