HSV-Legende Seeler rüttelt Verein wach: „Das frustriert schon sehr“

Uwe Seeler redet zum „neuen“ HSV Klartext.
Uwe Seeler redet zum „neuen“ HSV Klartext.
Foto: imago images/Michael Schwarz

Der HSV hat genug. Zwei Jahre in der zweiten Liga waren ja ganz nett aber jetzt soll es dann doch bitte wieder nach oben gehen.

Auch die HSV-Legende Uwe Seeler hofft in diesem Jahr natürlich wie immer auf ein gutes Abschneiden seines Vereins. Doch noch bevor es wieder richtig losgeht, rüttelt er seinen Hamburger SV jetzt wach.

HSV: Seeler sieht noch zwei Schwachstellen

Im Kampf um den Aufstieg setzt der HSV in diesem Jahr auf pure Erfahrung. Das spiegelt sich in allen bisher getätigten Transfers wider. Mit Simon Terodde, Klaus Gjasula und Toni Leistner kamen gleich drei gestandene Profis in die Hansestadt.

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Sie sollen dabei helfen, unnötige Punktverluste wie am Ende der vergangenen Saison zu verhindern. Nur zu oft verspielten die Rothosen durch unnötige Gegentore viele wertvolle Punkte und am Ende auch wieder den Aufstieg.

Das nagt an eingefleischten HSV-Anhängern wie auch immer noch Uwe Seeler einer ist. „Ich fühle sicher wie viele HSV-Fans. Die zweite Liga frustriert mich schon sehr“, erklärt der 83-Jährige jetzt gegenüber der „Bild“.

Dennoch sieht er die Hamburger ob der neuen erfahrenen Achse weitestgehend gut gerüstet für die in drei Wochen beginnende Saison. „Ich habe mich über die letzten Zugänge […] gefreut. Alles Jungs, die wissen, wie der Hase läuft. Und dann noch alle ablösefrei. Stark!“, lobte er die Aktivitäten von Sportvorstand Jonas Boldt und Co.

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Jedoch sieht er die Mannschaft noch nicht vollends gewappnet für den Kampf um die Bundesliga. Zwei Verstärkungen würde Seeler gerne noch sehen.

Verpatzt der Hamburger SV den Saisonstart?

Gerne würde der einstige Torjäger noch einen weiteren neuen Spieler sowohl für die Defensive als auch für die Offensive sehen. „Ich denke, wenn wir noch einen Flügel-Stürmer sowie einen weiteren Innenverteidiger holen, dann wird es mit dem Aufstieg klappen“, ergänzt er.

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Der Aufstieg wird sicherlich auch vom Saisonstart des Hamburger SV abhängen. Und der ist ziemlich eng getaktet. Am 14. September steht montags das Pokalspiel gegen Dresden an. Vier Tage später eröffnet man bereits die Zweitligasaison gegen Düsseldorf.

Da wird neben Erfahrung auch Kondition gefragt sein. (mh)