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Sylt schmeißt Hunderttausende Euro zum Fenster raus – der Grund ist kaum zu glauben

Mehrere Hunderttausende Euro soll die Gemeinde Sylt zum Fenster herausgeschmissen haben. Hier erfährst du den Grund dafür…

Sylt
© IMAGO / Lindenthaler

Sylt: Fünf überraschende Fakten zur Insel

Sylt ist eines der beliebtesten Reiseziele in Deutschland. Wir haben fünf überraschende Fakten zur Insel gesammelt.

Mit über Hunderttausend Euro kommt auf die Gemeinde Sylt eine hohe Kostensumme zu – doch es soll nur ein Teil der Gesamtkosten sein.

Mehrere Hunderttausend Euro soll Sylt vermeidlich aus dem Fenster herausgeschmissen haben – der Grund dafür ist kaum zu glauben.

Sylt: Auf die Gemeinde kommen unglaubliche Kosten zu

Im Sommer war auf der Insel wohl kein Thema so präsent wie der Protest der Punks. Vier Monate lang hausten die Punker in ihrem Protest-Camp auf Sylt. Nach langem Hin und Her war aber im September auch der letzte Punk aus dem Stadtpark in Westerland verschwunden.

Seither arbeitet die Gemeinde die Geschehnisse rund um die Protestaktion auf. Vor allem hinter der Frage, wie viel die Punks der Gemeinde gekostet haben, stand ein dickes Fragezeichen.

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Der „Schleswig-Holstein Zeitung (shz)“ ist jetzt ein nicht-öffentliches Dokument zugesendet worden, welches bereits einen Überblick über einen Teil der Kosten gibt. Schon jetzt ist klar: Es war ein teurer Sommer für Sylt.

Sylt: Über 200.000 Euro zahlte die Gemeinde für die Punks

So sollen der Gemeinde die Toiletten, Müllentsorgung und Umzäunung über 12.500 Euro gekostet haben. Doch das spiegelt nur einen sehr kleinen Teil der Kosten dar.

Am meisten ließ sich Sylt jedoch den Sicherheitsdienst kosten. Obwohl die Punk-Szene als friedlich gilt, bezahlte die Inselgemeinde laut „shz“ über 200.000 Euro für den Arbeitslohn und Fahrt- und Unterkunftskosten des Sicherheitsdienstes.

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Sylt: Wer trägt die Kosten der Gemeinde?

Momentan belaufen sich die Gesamtkosten auf 203.962 Euro. Doch einige Abrechnungen stehen noch aus. Mehrere Hunderttausende Euro gab die Gemeinde also wahrscheinlich für den friedlichen Protest aus.


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Ein Preis, den zunächst einmal die Steuerzahler zahlen müssen. Die Gemeindevertretung gibt den Steuerzahlern auf Sylt aber Hoffnung. Sie prüfen aktuell, wie und ob die Gemeinde einen Teil der Kosten auf die Veranstalter des Protest-Camps übertragen kann. Damit steht ein weiteres dickes Fragezeichen hinter einer weiteren Frage der Insulaner. (msk)