Aldi: Nahe Hamburg greift der Discounter aus Angst drastisch durch – es macht die Menschen sauer

Aldi hat sich nahe Hamburg zu einem drastischen Schritt entschieden. Das macht die Menschen sauer.
Aldi hat sich nahe Hamburg zu einem drastischen Schritt entschieden. Das macht die Menschen sauer.
Foto: imago images/Martin Wagner & Blaulicht-News

Hohe Bauzäune, eine private Sicherheitsfirma und mehrere Polizeifahrzeuge – das Zentrallager von Aldi in Seevetal, Landkreis Harburg nahe Hamburg, dürfte aktuell eins der best bewachten Grundstücke im gesamten Landkreis sein.

Aber warum ausgerechnet ein Aldi Zentrallager nahe Hamburg?

Aldi: Angst vor einer erneuten Blockade

Der Grund für diesen drastischen Schritt dürfte wohl die große Angst vor einer erneuten Blockade durch Landwirte sein. Diese hatten bereits am 7. und 8. Dezember 2020 die Zufahrt zum Zentrallager für mehrere Stunden komplett blockiert. Sie forderten mit der Aktion bessere Preise für ihre Erzeugnisse. Diesmal möchte die Polizei wohl besser aufgestellt sein.

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Daher stehen im direkten Umfeld der Zufahrt gleich mehrere Mannschaftswagen der Polizei. Teilweise werden Traktoren oder andere landwirtschaftliche Fahrzeuge auf der Straße angehalten und kontrolliert. Scheinbar hat man aktuell große Sorge, dass es wieder zu einer spontanen Blockade kommen könnte.

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Das ist Aldi:

  • Aldi steht für Albrecht Diskont und bezeichnet die beiden Discounter Aldi Nord und Aldi Süd
  • Gegründet wurde Albrecht Diskont 1913
  • Seit 1961 teilt sich das Unternehmen in Aldi Nord und Süd
  • Aldi zählt zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Bewohner fühlen sich aber allerdings durch die enorme Präsenz der Polizei unwohl. Sie sind sauer.

Einer der direkten Bewohner sagte: „Wenn hier die Motorräder rasen und ihren Lärm ablassen, kommt keiner der Polizisten vorbei. Die meinen immer, sie hätten kein Fahrzeug frei. Aber jetzt stehen hier plötzlich mehrere Fahrzeuge rum. Wegen den doch so gefährlichen Bauern."

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Wie lange die Einsatzkräfte das Gelände noch bewachen möchten, ist unklar. Ebenfalls, wer für die Bewachung zahlen muss. Vermutlich aber der Steuerzahler.