Elbphilharmonie: Du solltest drinnen unbedingt mal nach oben schauen – was du an der Decke siehst, ist kein Zufall

Etwa zehn Jahre hat der Bau der Elbphilharmonie gedauert. Dabei haben die Architekten anscheinend nichts dem Zufall überlassen.
Etwa zehn Jahre hat der Bau der Elbphilharmonie gedauert. Dabei haben die Architekten anscheinend nichts dem Zufall überlassen.

Hamburg. Die Elbphilharmonie gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen in Hamburg. Doch wetten, dass du diesen Fakt über das Konzerthaus noch nicht kanntest?

Im Jahr 2017 wurde die Elbphilharmonie eingeweiht, rund zehn Jahre hat der Bau des Konzerthauses gedauert. Dabei haben sich die Architekten nicht nur äußerlich etwas Besonderes einfallen lassen.

Elbphilharmonie: Lampen wurden nicht wahllos platziert

Im Foyer des Großen Saals wurden alle Leuchtstoffröhren nämlich so platziert, dass sie in die Richtung des Dirigentenpultes zeigen. Das haben die Macher hinter der „Elphi“ jetzt auf der Webseite zum Wahrzeichen verraten. Stichwort: „Unnützes Wissen – 10 Angeberfakten, die man nicht wissen muss und sich trotzdem merkt“.

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Wer mal nach oben schaut, dem wird schnell auffallen, dass hinter der Ausrichtung der Leuchten ein System steckt.

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Seit 2017 ist das Konzerthaus die Heimat des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Chefdirigent des NDR-Ensembles ist Alan Gilbert. Und bei Konzerten in der „Elphi“ sind also im wahrsten Sinne des Wortes alle Lichter auf ihn gerichtet.

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Ein anderer Fakt zwischendurch: Der Große Saal ist mit 51 Metern der am höchsten gelegene Konzertsaal der Welt.

NDR muss hohe Mieten zahlen

In der Elbphilharmonie besitzt das Orchester neben Büroräumen, Stimmzimmern und Lagerräumen sogar noch ein eigenes Tonstudio. Das kommt dem NDR allerdings ganz schön teuer. Rund 913.000 Euro Miete muss der Rundfunksender pro Jahr zahlen.

Davon fließt bestimmt auch viel Geld in die Wartung und Instandhaltung der Beleuchtung im Konzerthaus. Immerhin sind alleine im Konzertsaal etwa 1250 Lampen verbaut.

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Beim nächsten Besuch der Elbphilharmonie lohnt sich also nicht nur ein offenes Ohr, sondern auch ein Blick an die Decke.