Elbphilharmonie Hamburg: Spektakuläre Show abgesagt, nun gibt es einen üblen Verdacht

Die krassesten Hamburger Kriminalfälle

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Eigentlich hatten zwei Künstler eine spektakuläre Lichtshow rund um die Elbphilharmonie in Hamburg geplant – doch fiese Saboteure verhinderten das Spektakel.

Am 30. April und 1. Mai sollten sich die Fluggeräte rund um die Elbphilharmonie Hamburg erheben, am Himmel tanzen und leuchten. Die Lichtinstallation „Breaking Waves“ zog bereits bei ihrer Premiere zahllose Besucher in ihren Bann – doch die Aufführung entfiel, da sie massiv von einer fremden Drohne gestört worden sein soll (wir berichteten). Nun gibt es Zweifel an dem feigen Angriff.

Elbphilharmonie Hamburg: Keinerlei Beweise

Wie der „NDR“ berichtet, liegen der Polizei Hamburg keinerlei Beweise dafür vor, dass die Störungen wirklich stattgefunden haben. Das Konzerthaus erstatte zwar Anzeige, Videoaufnahmen des Vorfalls gebe es aber nicht.

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Daten und Fakten zur Elbphilharmonie:

  • Höhe der Elbphilharmonie: 110 Meter
  • Fläche der Glasfassade: 16.000 Quadratmeter
  • Länge der Rolltreppe, die Besucher vom Haupteingang bis zur Plaza in 37 Metern Höhe befördert: 82 Meter
  • 3.000 Euro pro Nacht.kostet die teuerste Suite in der neuen Luxus-Herberge „The Westin“
  • 520 Stellplätze hat das Parkhaus der Elbphilharmonie

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Elbphilharmonie Hamburg: Ist die Geschichte eine Luftnummer?

Augenzeugen berichten von Szenen, die einen üblen Verdacht aufkommen lassen. Eine fremde Drohne habe nicht ihre Kreise gezogen, vielmehr seien Flugobjekte, die Teil der Installation waren, zusammengestoßen, heißt es von Beobachtern.

Sollen mit einer Mär rund um fremde Drohnenpiloten Fehler während der Veranstaltung vertuscht werden? Die Zusammenstöße sollen so heftig gewesen sein, dass einige der ferngesteuerten Geräte sogar in die Elbe stürzten. Bereits kurz nach den Unfällen am Himmel wurden in sozialen Netzwerken Zweifel an der offiziellen Version laut.

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Elbphilharmonie Hamburg: Hier braut sich was zusammen

Noch bei der Generalprobe war sogar die Luftsicherheitsbehörde vor Ort, um die kunstvolle Luft-Akrobatik zu überwachen. Das Saboteure am Werk waren, hält die Behörde für plausibel und entzog am Abend der vermeintlichen Tag sogar die Erlaubnis für dir Show.

Die Künstler selbst wollen von „technischen Problemen“ nichts wissen und gehen zum Gegenangriff über: Probleme mit der Technik habe es nicht gegeben, verkündete das niederländische Künstler-Duo „Drift“ mit Nachdruck.

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Elbphilharmonie Hamburg: Zweifel bleiben

Besonders bitter: Die gestoppte Show in luftiger Höhe verschlang 800.000 Euro, dabei berappte die Stadt Hamburg selbst 300.000 Euro aus Steuergeldern, wie der „NDR“ berichtet.

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Ob sich die Geschichte rund um die Absage nun in Luft auflöst, bleibt abzuwarten. Solange es keine Beweise für die Attacke einer fremden Drohne gibt, werden wohl Zweifel bleiben. Vielleicht sind der Senat, die Elbphilharmonie Hamburg und die Kunst-Installateure der Sonne einfach ein wenig zu nah gekommen. (wip)