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Ferien in Hamburg starten: Wo Menschen aus der Hansestadt jetzt Urlaub machen können

Strandkörbe auf Sylt: In den deutschen Urlaubsorten dürfte es im Sommer voll werden.
Strandkörbe auf Sylt: In den deutschen Urlaubsorten dürfte es im Sommer voll werden. Foto: dpa

Viele Schüler in Hamburg können es kaum erwarten – denn ab der kommenden Woche stehen Ferien an.

Obwohl Hamburg momentan eine niedrige Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen aufweist, sind Ferien für die Bürger der Hansestadt in den Nachbarländern kaum möglich. So sind beispielsweise in Niedersachsen Urlaube zwar wieder möglich, aber eben nicht für Hamburger. Die Landesregierung in Hannover gestattet nur den Niedersachsen selbst das Reisen.

Hamburg: Strenge Regeln von den Nachbarländern

Noch strenger geht es in Mecklenburg-Vorpommern zu. Dort ist Hamburger Familien nicht einmal ein Tagesausflug an die Ostsee oder die Seenplatte gestattet. Einzige Ausnahme: Sie sind vollständig geimpft oder als Genesene zumindest einmal geimpft.

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Eine Vorgabe, die schon wegen der in Hamburg streng gehandhabten Impfpriorisierung wohl nur wenige Familien erfüllen dürften. Touristische Übernachtungen etwa in Hotels und Pensionen oder auf Campingplätzen sind im Nordosten generell verboten.

Bleibt noch Schleswig-Holstein, das sich zwar ab dem 17. Mai öffnet, aber zu spät für die Ferien der Hamburger. Während der ersten Corona-Welle hatte Schleswig-Holstein seine Grenze für Hamburger faktisch geschlossen. Jetzt dürfen die Hanseaten zwar ins Land – aber nur unter Auflagen. So sollten Hamburger es unterlassen, mit ihren Wohnmobilen gen Norden zu fahren. Es sei denn, sie haben einen gebuchten Stellplatz.

Hamburg: Hier können Menschen aus der Hansestadt Urlaub machen

Sofern nicht schon ausgebucht, können Hamburger in Schleswig-Holstein in derzeit drei Modellregionen Urlaub machen.

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Schleiregion/Eckernförde: Hier ist kontaktarmer Urlaub in Ferienhäusern und -wohnungen möglich. Auch Hotels dürfen öffnen, aber ohne Frühstücksangebot. Das wird auf den Zimmern oder im Außenbereich des Hotels serviert. Die Innengastronomie bleibt zu. Für Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze sind Buchungen erforderlich. Eckernförde setzt dagegen vor allem auf den Tagestourismus. Hier sind Gaststätten, Einzelhandel und Beherbergungsbetriebe geöffnet.

Lübecker Bucht: In den Orten Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Sierksdorf und Neustadt ist von Samstag an wieder Urlaub möglich – wenn auch unter strengen Auflagen. Unter dem Motto „Mehr testen für weniger Corona“ müssen Gäste bei ihrer Anreise einen negativen Corona-Test vorweisen und sich während ihres Aufenthalts alle 48 Stunden testen lassen. Diese Pflicht gilt hier auch für Kinder ab sechs Jahren.

Hamburg: Viele Modellregionen rund um Hamburg

In teilnehmenden Restaurants sind während des Modellversuchs auch die Innenbereiche geöffnet. Gäste müssen vorab einen Tisch reservieren, einen tagesaktuellen, gültig attestierten Corona-Negativtest vorweisen und ihre Kontaktdaten mit der Luca-App hinterlegen.

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Nordfriesland: Seit dem 1. Mai dürfen wieder Gäste in Hotels, Ferienwohnungen, Jugendherbergen und auf Campingplätzen einchecken. Es muss für jede Einheit ein eigenes Bad vorhanden sein. In allen Unterkünften gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln.

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Das heißt, es dürfen maximal zwei Familien gemeinsam in einer Ferienwohnung übernachten. Übernachtungsgäste müssen bei der Anreise einen negativen Corona-Test vorlegen, der drei Tage nach der Anreise wiederholt werden muss. Die Testpflicht gilt auch für Kinder ab zwölf Jahren.

Büsum: Dort können Urlauber vom 10. Mai an wieder in Hotels oder Ferienwohnungen übernachten. Auch Restaurants und Cafés öffnen wieder ihre Innen- und Außenbereiche. Bei jedem Besuch müssen die Gäste ihre Kontaktdaten hinterlegen.

In allen Modellregionen gelten weiterhin die allgemeinen Abstandsregeln und die Maskenpflicht. (dpa/oa)