Hamburg: Diese Frau verdient Tausende Euro mit ihren Bildern – aber manchmal tut sie auch DAS!

In Hamburg betreibt Künstlerin Siva gerade ein Woodstock-Café
In Hamburg betreibt Künstlerin Siva gerade ein Woodstock-Café
Foto: Privat

Hamburg. Es riecht nach Dope. So als hätten gerade einige Hippies Joints geraucht. „Nein, nein“, ruft Siva (54) und kommt mit schwingendem Gang hinter ihrem Kaffeetresen in Hamburg hervor, als MOIN.DE sie besucht.

Die ungewöhnliche Café-Betreiberin aus Hamburg trägt ein buntes, langes Leinenkleid aus Patchworkstoff, Ketten und Ringe mit grünen und gelben Steinen. In ihre braune Mähne hat sie rosa Blumen gesteckt.

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Hamburg: Ungewöhnliches Pop-up-Café

„Das sind weiße Salbeizweige. Die duften so, wenn man sie anzündet“, erzählt sie. „Die habe ich aus meinem Lieblingsort Avalon in England mitgebracht. Sie sollen Woodstock-Flair erzeugen und positive Energie bereiten.“

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Das ist die Künstlerin Siva:

  • Siva wurde 1964 in Belgrad geboren
  • Ihr Vater, ein gebürtiger Kroate, war Opernsänger. Er hat sie als Zweijährige entführt und nach Italien verschleppt.
  • Ihre Mutter, eine Serbin, war Tänzerin, die Siva erst als 18-Jährige kennenlernte.
  • Aufgewachsen ist sie in Stuttgart, hat mal im Senegal gelebt, und kann sich in sechs Sprachen verständigen.
  • Sie hat vier Kinder im Alter von 17 bis 27 Jahre und wohnt mit ihrem Mann in einem Haus im Wald bei Hamburg
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Siva ist eine Künstlerin durch und durch, immer fröhlich, immer positiv gestimmt und sehr kommunikativ. Sie malt, tanzt, singt, gestaltet Kunstobjekte, aber vor allem verströmt sie Liebe. Viel Liebe. „Love and Peace“ ist ihr Lebensmotto.

Eine Lebenskünstlerin aus Hamburg

So kam sie auch zu ihrem Woodstock-Café, das sie mitten in der Ausstellung „50 Jahre Woodstock“ am Überseeboulevard in der Hafencity betreibt. Ein Pop-up-Café, das bis zum Ende der Foto-Schau (31. Oktober) mit 160 Bildern des berühmten Fotografen Elliott Landy (78) Besucher anlockt.

Die Macher der Ausstellung sind auf sie aufmerksam geworden, als sie zuvor in einem Pop-up-Laden an der Mönckebergstraße im Schaufenster meditierte.

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Woodstock-Feeling in Hamburg

Im Hintergrund von Sivas Wirkungsstätte läuft Musik des legendären dreitägigen Woodstock-Festivals, das vor über einem halben Jahrhundert im US-Bundesstaat New York im August 1969 über 400.000 Hippies zelebrierten und das bis heute unvergessen ist.

Siva ist die Seele dieser Ausstellung. Ihr geht es aber nicht um den Verkauf ihrer Gemälde, der Second-Hand-Klamotten oder des veganen Kuchens. „Ich sehe diesen Ort hier als magische Begegnungsstätte“, erzählt die gebürtige Serbin.

Hamburg: Ein einzigartiger Ort

„Ich möchte tolle Menschen treffen und miteinander verbinden.“ Das erinnert ein bisschen an die Sit-ins und Teestuben in den 70ern. Nur, dass man damals im Schneidersitz auf dem Boden oder auf Matratzen saß.

Stattdessen gibt es bei Siva große Samt-Polstersessel und bunt bezogene Betten, auf denen sich die Gäste herumlümmeln können. Dort lässt sie andere an ihrer Lebensphilosophie teilhaben.

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Hamburg: Diese Frau sitzt auf Bäumen

„Ich komme aus dem Licht und da will ich auch wieder hin“, sagt sie. „Wenn ich morgens aufstehe, rieche ich als erstes ganz bewusst, nehme mit allen Sensoren meine Umwelt wahr und lebe mich in den Tag hinein. Durch den trägt mich meine Neugier. Wenn mal keine Neugierde da ist, dann meditiere ich.“

Und weiter: „So kann es sein, dass ich einige Stunden auf einem Baum sitze und ihn erspüre. Ich gebe dem Baum auch Energie zurück. Es ist alles im Fluss.“

Künstlerin aus Hamburg glaubt an positive Energie

Aber irgendwie muss man ja auch Geld verdienen. Ihr Mann Timo, den sie vor 27 Jahren kennenlernte, ist stets treu an ihrer Seite und unterstützt sie in allem.

Auch er geht keiner irdischen Arbeit nach. „Positiver Energie folgt das Geld automatisch“, meint Siva. „Daran glaube ich fest, und dann passiert es auch.“ So gibt sie ausgelaugten Geschäftsleuten, die gern an ihrem strahlenden Wesen partizipieren möchten, auch mal Coaching-Stunden. Oder sie verkauft eines ihrer Gemälde nicht selten für fünfstellige Summen.

Hamburg, Woodstock und Avalon

Soweit das Weltliche. Und was hat es mit Avalon in England auf sich? Den Ort findet man nämlich auf der Landkarte gar nicht. „Allein der Klang ist schon spirituell und erzeugt wohlige Gänsehaut. A-v-a-l-o-n“, flüstert Siva und zieht dabei die Buchstaben lang.

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„Dahinter verbirgt sich Glastonbury in der Grafschaft Somerset mit seinen reinigenden Quellen und der kraftspendenden Atmosphäre. Ich kann meine Augen schließen und dieses Gefühl hierherholen. Die angezündeten Salbeizweige, die nach Dope duften, helfen dabei.“