Hamburg Harley Days: Krass! Ausgerechnet ER fährt mit seiner Maschine an der Spitze

Bea Swietczak
Hamburg, meine Perle: Warum die Stadt so einzigartig ist

Hamburg, meine Perle: Warum die Stadt so einzigartig ist

Mit über 1,8 Mio. Einwohner ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Außerdem kommen rund sieben Mio. Touristen pro Jahr in die Hansestadt. Doch was macht die Stadt so beliebt und einzigartig?

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Sie knattern wieder. Nach zwei Jahren Pandemie-Pause feiern Harley-Davidson-Fahrer und Fans zum 19. Mal ihre „Harley Days“ in Hamburg. Die sorgen vom 24. bis 26. Juni für mächtig Unruhe in ihrer Homebase auf dem Großmarkt-Gelände auf einer 40.000-Quadratmeter-Fläche an der Banksstraße und in der Stadt.

Als Höhepunkt wird ein altbekannter Rocker bei der Parade zu den Harley Days in Hamburg an der Spitze fahren.

Hamburg Harley Days mit prominenten Gästen

as Highlight der Harley Days am Sonntag (26. Juni) wird er um 13 Uhr anführen.

Dabei hat er kräftige Unterstützer, die mit ihm an der Spitze auch ihre Motoren aufheulen lassen werden: „In Extremo“-Sänger Michael Robert Rhein, Schauspieler Till Demtröder, Grimme-Preis-Träger Ludwig Trepte, Ex-Stuntfrau Miriam Höller und Profi-Sportlerin Julia Dorny, die es in Judo, Mixed Martial Arts und im Sumoringen locker mit jedem Kerl aufnimmt. Der US-Generalkonsul in Hamburg, Darion Akins, wird den Startschuss für die 25 Kilometer lange Parade geben.

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Mega-Ansturm zu den Harley Days in Hamburg

„Wir rechnen mit Tausenden von Bikern“, sagt Organisator Jascha Bergmann im Gespräch mit MOIN.DE. „Auch unser musikalisches Programm mit 19 Live-Acts auf zwei Bühnen wird in diesem Jahr richtig fett.“ In der Tat. Aus Hollywood fliegt Rockstar Marco Mendoza ein. Der Bassist spielte schon bei „Whitesnake“, „Journey“ und „Thin Lizzy“ und aktuell bei den „Dead Daisies“. Er tritt am Freitag (24.6.) um 21 Uhr auf.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Hamburg Harley Days: Nicht nur die Maschinen lassen es krachen

Aber auch geschmeidigere Klangmeister lassen hören: der Wahl-Hamburger Jimmy Cornett wird mit Southern Rock und Blues begeistern. „The Whiskey Hell“, „Ski King“ und „5th Avenue“ rocken klassisch oder Vintage Style. Es gibt auch ein interessantes Beiprogramm. Am Donnerstag (23.6.) stimmen sich die Harley-Fahrer in der Kultkneipe „Lehmitz“ auf der Reeperbahn bei einer Pre-Party ein.

Auf dem Event-Gelände gibt’s Stuntshows, selbst umgebaute Maschinen mit Siegerehrung und die längsten Motorrad-Burnouts mit dem polnischen Weltrekordhalter Maciej „Dop“ Bielicki. Der macht so abgefahrene Sachen mit seinen Bikes, dass Umweltschützer einen Herzinfarkt bekommen.

Neu in diesem Jahr ist eine Kooperation mit „The Litas“, die sich bei den Harley-Days präsentieren. Das ist eine weltweite Bikerinnen-Organisation, die ihren Ursprung in den USA findet. Zum Hamburger Chapter gehören 16 Ladys, die genau wissen, was sie wollen. Ihr Kodex lautet: „Eine für alle, alle für eine.“ Aufsitzen, Bike starten, gemeinsam losdüsen und einfach nur Spaß haben. Darum geht es.

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Hamburg Harley Days mit besonderer Botschaft

„Wir sind weder Emanzen noch Feministinnen“, stellt Biker-Babe Stefanie Lemmermann gleich klar, die eine Harley Softail Breakout fährt. „Wir sind ein ganz wilder Haufen zwischen Mitte 30 und Mitte 50 und haben extra keine Männer im Club, weil dann zu viel Testosteron im Spiel wäre.“

Was versprechen sie sich von den Harley-Days? „Dort sind wir am Start, weil wir das Thema Motorräder und Frauen mehr nach vorn bringen und zeigen wollen, dass wir mit unseren Maschinen eine Einheit bilden und eine tolle Wertegemeinschaft sind.“ Alle Programm-Infos gibt’s >>>hier. Die Tickets kosten für Freitag und Sonnabend jeweils 10 Euro, für beide Tage 18 Euro. Sonntag ist der Eintritt frei.