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Hamburg: Jugendliche bewusstlos neben Grundschule gefunden – diese Droge breitet sich immer weiter aus

Hamburg, meine Perle: Warum die Stadt so einzigartig ist

In Hamburg kam es zu einem Drogen-Exzess von Jugendlichen.

Suchtexperten sind alarmiert, denn in Hamburg nimmt der Konsum einer neuen Droge dramatische Züge an.

Hamburg: Drogenmissbrauch von Minderjährigen

Am vergangenen Donnerstag wurde auf einem Schrebergarten-Gelände in Hamburg-Langenhorn in der Nähe des Krohnstiegs die Polizei alarmiert. Drei nicht ansprechbare Jugendliche sollen von einem Spaziergänger aufgefunden worden sein, berichtet die „Bild“.

Kurz vor 8 Uhr fand die Polizei ein 14-jähriges Mädchen und zwei 17-jährige Jungs in der Nähe der dortigen Grundschule. Berichten der „Bild“ zufolge sollen das Mädchen und einer der Jungs mittlerweile wieder ansprechbar sein. Der andere Junge, welcher vor Ort wiederbelebt werden musste, sei ebenfalls außer Lebensgefahr.


Das ist Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.

Während die drei Jugendlichen im Krankenhaus weiter versorgt werden, ermittelt die Polizei. Bereits am frühen Morgen wurde bekanntgegeben, dass bei den Kindern Tabletten gefunden wurden.

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Hamburg: Experten alarmiert – DIESE Droge wird immer beliebter

„Bild“ berichtet jetzt, mit welchem Mittel sich die Jugendlichen berauscht haben sollen: Es handelte sich um Oxycodon oder auch Dihydroxycodeinon genannt. Bei den verschreibungspflichtigen Tabletten „Oxy“, wie sie in jugendlichen Kreisen bezeichnet werden, handelt es sich um ein Schmerzmittel, welches gegen Tumorschmerzen eingesetzt wird. Bereits eine Tablette „Oxygesic“ kann tödliche Folgen haben.

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Der ärztliche Leiter des Suchtbereichs am UKE, Prof. Dr. Rainer Thomasius, beobachte bereits seit einem Jahr eine deutliche Zunahme beim Missbrauch des schnell körperlich abhängig machenden Rauschmittels. Beliebt ist die Droge für ihre stark betäubende Wirkung. Sie sei Prof. Rainer Thomasius zufolge noch stärker als Morphium, erklärte er gegenüber der „Bild„.

Es ist jetzt der zweite Vorfall in Hamburg in dieser Woche. Bereits am Dienstag haben Jugendliche Rauschgift und Medikamente konsumiert (MOIN.DE berichtete). Dabei konnte ein 21-Jähriger nicht gerettet werden, er erlag vermutlich den Folgen seines Konsums.


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Von der Polizei Hamburg heißt es auf Nachfrage von MOIN.DE:

„Wir gehen weiterhin von einem Medikament als Auslöser der – teils erheblichen – Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Jugendlichen aus. Ein konkretes Medikament beziehungsweise eine konkrete Substanz bestätigen wir nicht, da bei den ermittelnden Kollegen weiterhin kein Ergebnis der Blutuntersuchungen vorliegt.“

Einer der 17-Jährigen befinde sich noch auf der Intensivstation eines Krankenhauses, allerdings nicht mehr in Lebensgefahr. Der andere 17-Jährige und die 14-Jährige werden wohl am Freitag entlassen. Eine Befragung gab es bislang nicht.