Hamburg: Spezialeinheit durchkämmt Kleingartenkolonie – doch der Fall bleibt mysteriös

Eine Spezialeinheit der Polizei durchsucht eine Kleingartenanlage
Eine Spezialeinheit der Polizei durchsucht eine Kleingartenanlage
Foto: IMAGO / Blaulicht News

Am Dienstagabend hörte ein Busfahrer in Hamburg nach dem Abfahren von einer Haltestelle einen lauten Knall und bemerkte, dass eine Scheibe im Fahrgastraum gesprungen war. Sofort alarmierte er die Polizei.

In der Zwischenzeit beobachteten Zeugen, wie drei Männer in eine angrenzende Kleingartenkolonie in Hamburg-Lurup flüchten.

Hamburg: Großaufgebot an Polizeikräften am Tatort

Aufgrund der unklaren Situation machte sich sofort ein Großaufgebot an Polizeikräften auf den Weg zu der Einsatzstelle. Die Beamten gingen davon aus, dass vermutlich auf den Bus geschossen wurde.

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Daraufhin wurde die Kleingartenanlage umstellt. Ein Polizeihubschrauber, die Kriminalpolizei sowie Spurensicherung und die Spezialeinheit BFE rückten zum Tatort in Hamburg-Lurup aus.

Hamburg: Sprengstoffhund sucht Umgebung ab

Während die Kriminalpolizei Zeugen befragte, nahmen die Spezialisten der Spurensicherung das Loch in der Scheibe des Busses in Augenschein. Ein Sprengstoffhund suchte die Umgebung ab.

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Daraufhin begann die Spezialeinheit die Kleingartenanlage durchzukämmen. Mit mehreren Trupps und Hundeführern wurde jede Parzelle kontrolliert. Aus der Luft unterstützte der Polizeihubschrauber Libelle die Suche via Wärmebildkamera und Suchscheinwerfer.

Hamburg: Einsatz wird ohne Festnahme beendet

Zwischenzeitlich wurden drei Männer in der Kleingartenkolonie aufgegriffen und kontrolliert, nach der Überprüfung ihrer Personalien aber wieder entlassen.

Der Einsatz endete nach zwei Stunden ohne Festnahme. Am Mittwochmorgen hieß es, dass die Ermittler ersten Erkenntnissen nach nicht von einem Angriff ausgehen.

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Laut einem Polizeisprecher deutet nichts auf einen Schuss hin. Die doppelt verglaste Scheibe blieb an der Innenseite unbeschädigt. Auch ein Projektil wurde am Dienstagabend nicht gefunden. Die Scheibe wird nun in einem Labor untersucht. (oa/dpa)