Hamburg: Menschen in Angst – auf DIESEN Grusel-Weg traut sich im Dunkeln keiner mehr

Eine Beleuchtung – das fordern die Anwohner eines Grusel-Wegs in Hamburg. (Symbolbild)
Eine Beleuchtung – das fordern die Anwohner eines Grusel-Wegs in Hamburg. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jochen Tack

Obwohl er eine Abkürzung wäre, meiden gerade Frauen diesen Grusel-Weg in Hamburg.

Es geht um den finsteren Fußweg an der Seebek in Barmbek-Nord. Auch viele Eltern aus dieser Gegend in Hamburg machen sich Sorgen, berichtet die „Hamburger Morgenpost“ (Mopo).

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Hamburg: Eltern lassen Kinder einen Umweg nehmen

Der Weg führt direkt zur nahegelegenen Grundschule an der Seebek. Besorgte Eltern lassen ihre Kinder lieber einen Umweg nehmen, der gute zehn Minuten länger dauert.

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Ganz in der Nähe des Weges ist vor zwei Jahren eine Joggerin überfallen und vergewaltigt worden.

Hamburg: Unterschriften gesammelt – passiert ist nichts

Anwohner fordern eine Beleuchtung. Bereits vor zwei Jahren hatten sie Unterschriften gesammelt. Passiert ist nichts. „Man wird nicht ernst genommen. Das macht mich traurig und wütend“, zitiert die „Mopo“ die Anwohnerin Gaby Weber, die vor ein paar Jahren auf dem Weg in eine bedrohliche Situation geraten war.

„Ich war auf dem Weg nach Hause mit dem Fahrrad. Plötzlich bauten sich vor mir zwei Typen auf und hielten mein Rad fest”, berichtet sie. „Zum Glück kam ein Spaziergänger mit Hund vorbei. Da sind die Typen weggelaufen.“

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Die zuständige Umweltbehörde verweist gemäß „Mopo“ darauf, dass es sich bei dem Spazierpfad um einen Gewässerunterhaltungsweg des Bezirks und nicht um eine öffentlich gewidmete Fläche handle.

Hamburg: Auch ein Kompromiss wurde abgelehnt

Als Kompromiss hat der Bürgerschaftsabgeordnete Sandro Kappe (CDU) die Anbringung von Bewegungsmeldern vorgeschlagen. Die Behörde lehnt aber auch das mit Verweis auf den Naturschutz ab.

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Sandro Kappe, Gaby Weber und die anderen Anwohner fordern nun einen Runden Tisch im Bezirk, an dem auch der Naturschutzbund (NABU) und Vertreter der anliegenden Schule beteiligt werden sollen. (kbm)