Hamburg: Menschenfleisch bei Ebay angeboten? Polizei stürmt Wohnung

Die krassesten Hamburger Kriminalfälle

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Es dürfte einer der kuriosesten Einsätze des Jahres gewesen sein: In Hamburg hat die Polizei am Dienstag die Wohnung einer jungen Frau gestürmt. Zuvor hatte diese eine grausame Anzeige im Internet veröffentlicht.

Bei Ebay Kleinanzeigen hatte die 24-Jährige aus Hamburg „Menschenfleisch“ zum Verkauf angeboten. Ein anderer Nutzer entdeckte die verstörende Annonce und alarmierte umgehend die Polizei.

Hamburg: Polizei durchsucht Wohnung in Steilshoop

Die wurde sofort tätig. Wie ein Sprecher gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“ bestätigte, informierte der Kriminaldauerdienst die Staatsanwaltschaft, um einen Durchsuchungsbeschluss zu erwirken.

Über die Kleinanzeige konnten die Beamten die Telefonnummer und Adresse der 24-jährigen Hamburgerin ermitteln. Und so stürmten die Polizisten am Abend die Wohnung der jungen Frau im Stadtteil Steilshoop.

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Völlig überrascht konnte die Bewohnerin die Situation glücklicherweise schnell aufklären. Bei der Kleinanzeige handelte es sich nicht etwa um kannibalisches Angebot. Viel mehr war der Frau ein folgenschwerer Fehler unterlaufen.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Hamburg: Menschenfleisch im Kühlschrank gelagert?

Wie das „“ berichtet, habe sie für die Eingabe der Beschreibung die Diktierfunktion ihres Smartphones genutzt.

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Die automatische Spracherkennung verwandelte das zum Verkauf stehende „Hähnchenfleisch“ fälschlicherweise in „Menschenfleisch“.

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Leider bemerkte die junge Frau den Irrtum nicht und veröffentlichte die schaurige Anzeige. Ihre Geschichte konnte die 24-Jährige mit dem Öffnen der Kühlschranktür glaubhaft untermauern. Dort entdeckten die Beamten tatsächlich das beschriebene Geflügel. Von toten Menschen keine Spur. (mik)