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Hamburg: Menschen teilen diese Beiträge in sozialen Medien – dann steht plötzlich die Polizei vor der Haustür

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Beiträge in sozialen Medien führten in Hamburg zu einem Polizeieinsatz Foto: IMAGO / Revierfoto IMAGO / Hanno Bode (Montage: MOIN.DE)

Was sechs Personen aus Hamburg über die Sozialen Medien verbreitet haben sollen, bringt ihnen richtig Ärger ein. Sie sollen Hasspostings geteilt haben.

Das reif sogar die Polizei Hamburg auf den Plan, die die Wohnungen der Tatverdächtigen durchsuchte.

Hamburg: Verdächtige verbreiteten Bilder von Adolf Hitler

Mittwochmorgen durchsuchte die Polizei insgesamt sechs Wohnungen, um Beweismittel sicher zu stellen.

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Vorher hatten laut Polizeiangaben umfangreiche Ermittlungen zur Identifizierung von fünf Männern und einer Frau geführt, die unter Verdacht stehen, Hasspostings im Internet oder den sozialen Medien veröffentlicht zu haben.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Außerdem sollen sie Bilder von Adolf Hitler und andere Symboliken des Nationalsozialismus im Internet verbreitet haben.

Hamburg: Ermittlungen wegen Volksverhetzung

Daraufhin wurden Ermittlungsverfahren wegen unteranderem der Volksverhetzung, Beleidigung oder des öffentlichen Aufforderns zu Straftaten eingeleitet und es kam zu den sechs Wohnungsdurchsuchungen.

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Die ersten Durchsuchungen wegen Beleidigungen im Internet sind das nicht in Hamburg. Eine Beleidigung gegen den Innensenator Hamburgs, Andy Grote, führte im September bereits zu einer Wohnungsdurchsuchung in der Hansestadt.

Dort wurde allerdings sehr viel Solidarität gezeigt, weil die Beleidigung „Andy, Du bist so 1 Pimmel“ wohl als harmlos abgetan wurde. Vermutlich um sich über die Durchsuchung lustig zu machen, gab es inzwischen mehrere Aktionen, bei denen die Beleidigung in der Stadt auftauchte.

Ermittlungen in Hamburg dauern an

Im Falle der sechs Wohnungsdurchsuchungen wegen Hasspostings und dem Teilen von rechtsextremen Inhalten dauern die Ermittlungen des Staatsschutzes und die Auswertungen der sichergestellten Beweismittel noch an.

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Die Tatverdächtigen konnten allerdings nach dem Sicherstellen von Beweismitteln erst einmal in ihren Wohnungen bleiben, weil laut der Polizei keine Haftgründe vorgelegen hätten. (fk)