Hamburg: Traurige Aufnahmen! Sie zeigen, was Silvester in der Hansestadt los war

Feuerwerk gab es zum Jahreswechsel dieses Mal kaum in Hamburg (Symbolbild).
Feuerwerk gab es zum Jahreswechsel dieses Mal kaum in Hamburg (Symbolbild).
Foto: IMAGO / Blaulicht News

Viele werden sich sicherlich über die Ruhe zum Jahreswechsel 2021/22 gefreut haben, doch ebenso viele wollen ein so ruhiges Silvester auch sicherlich nicht mehr erleben. Mit kaum Feuerwerk hießen die Menschen in Hamburg das Jahr 2022 willkommen.

Zwar waren einige Tausende in der Innenstadt unterwegs – trotz Ansammlungsverbots. Dennoch sei Hamburg zum Jahreswechsel an vielen Orten sehr leer gewesen – das zeigen auch die Aufnahmen aus der Hansestadt. Um die Pandemie einzudämmen muss das sein, keine Frage. Aber trotzdem: Ein Jahreswechsel, wie Hamburg ihn verdient, sieht anders aus.

Hamburg startet verhalten ins Jahr 2022

Auf manchen Straßen sah es in der Silvesternacht aus wie in einer Geisterstadt.

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2019 hatten in der Hansestadt noch Zehntausende Menschen gemeinsam den Rutsch ins neue Jahr gefeiert. Im vergangenen Jahr fand Silvester dann zum ersten Mal unter strengen Corona-Bedingungen statt.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Und auch in diesem Jahr war neben dem Verkauf auch das Abbrennen von Raketen und Böllern in der Öffentlichkeit verboten. In der Silvesternacht galt in Hamburg zudem ein Ansammlungsverbot. Bis zum Neujahrsmorgen durften sich nicht mehr als zehn Menschen im öffentlichen Raum treffen oder zusammenstehen.

Trotz der verhängten Ansammlungsverbote waren nach Angaben der Polizei Tausende Menschen in der Innenstadt unterwegs – in St. Pauli rund 10.000, rund um die Binnenalster 2.500 und an den Landungsbrücken etwa 2.000.

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Die Polizei habe die Menschen dann angesprochen und auch einige Platzverweise erteilt. Auf St. Pauli sei eine Bar nach Verstößen gegen die Corona-Vorschriften geschlossen worden.

Von den Landungsbrücken habe sich die Polizei jedoch schon eine halbe Stunde nach Mitternacht zurückgezogen, weil nichts mehr losgewesen sei. Auch die Feuerwehr hatte einem Sprecher zufolge keine größeren Einsätze.

Hamburg: Schwerverletzten beim Böllern

In Bramfeld explodierte ein Böller in einer selbstgebastelten Abschussvorrichtung und verletzte einen 50-jährigen Mann schwer im Gesicht, wie ein Sprecher der Hamburger Polizei am Neujahrsmorgen erklärte. Er schwebe in Lebensgefahr.

In einem anderen Fall müsse einem Mann nach einem Unfall beim Zünden von Böllern möglicherweise eine Hand amputiert werden.

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Die Polizei hatte zuvor angekündigt, die Corona-Regeln mit einem Großaufgebot kontrollieren zu wollen. Neben der Polizei waren auch Feuerwehr und Rettungsdienst personell aufgestockt worden.

Zum Jahreswechsel arbeiteten etwa mehr Menschen in der Rettungsleitstelle. Außerdem waren zusätzliche Löschfahrzeuge, Drehleitern, Rettungswagen und Notärzte im Einsatz. (dpa/mae)