Judith Rakers gesteht „Verzweiflungstat“ – „Weil ich sie nicht mehr sauber gekriegt habe“

Judith Rakers hat in einem Interview von einer „Verzweiflungstat“ berichtet.
Judith Rakers hat in einem Interview von einer „Verzweiflungstat“ berichtet.
Foto: imago/Stefan Schmidbauer

Judith Rakers ist aktuell durch ihr neues Buch „Homefarming“ in aller Munde. Dort berichtet sie über Gemüseanbau, Hühnerhaltung und Selbstversorgung generell. Was besonders gut bei den Fans ankommt, >>> erfährst du hier.

Doch neben dem Dasein als Buchautorin kennen die meisten Menschen sie als „Tagesschau“-Sprecherin, die immer topgestylt tagesaktuelle News mitteilt. Dass diese beiden Tätigkeiten mal das folgende Dilemma mit sich bringen, hätte die 45-jährige Judith Rakers wohl nicht gedacht.

Judith Rakers im Interview

In einem Interview mit „web.de“ berichtet die Selbstversorgerin ausführlich über ihr neues Buch, aber auch, wie sie überhaupt zur Selbstversorgung gekommen ist.

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In einer Ausgabe von „3nach9“ habe sie sich nach dem Gespräch mit einem Kulturanthropologen und Ethnobotaniker erstmals intensiv mit dem Thema der Selbstversorgung auseinandergesetzt.

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Das ist Judith Rakers:

  • Judith Deborah Rakers wurde am 6. Januar 1976 in Paderborn geboren
  • Heute lebt Judith Rakers in Hamburg
  • Judith Rakers arbeitet als Journalistin, Fernsehmoderatorin und seit 2005 als Sprecherin der „Tagesschau“ in der ARD
  • Seit 2010 moderiert Judith Rakers neben Giovanni di Lorenzo die Talkshow „3nach9“
  • Judith Rakers ist passionierte Reiterin und hat zwei Pferde: Carlson und Sazou.
  • Im Oktober 2017 trennte sich Judith Rakers von ihrem langjährigen Ehemann Andreas Pfaff

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Nach dem sie sich dann den „Traum vom Landleben wahrmachen konnte“, indem die Moderatorin ein Haus mit einem großen Garten kaufte, ging es los.

Judith Rakers über den Weg zur Selbtsversorgung

Alles selbst anzubauen, sei viel harte Arbeit, aber Rakers erfülle es mehr als andere Tätigkeiten. Was ihr beispielsweise bei ihrer Moderatorentätigkeit fehle: Sie erschaffe nichts mit den Händen.

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A propos Hände. So viel Handarbeit geht auch an der „Tagesschau“-Sprecherin spurlos vorbei.

Rakers erzählt im Interview von der „Verzweiflungstat“, dass sie bei einigen „Tagesschau“-Sendungen die Fingernägel in einem kräftigen Dunkelrot lackieren musste:

„Der ein oder andere Zuschauer hat vielleicht gedacht, dass ich zur Maniküre gehe und mich für die „Tagesschau“ schön mache“, sagt die Moderatorin.

Judith Rakers über „Verzweiflungstat“

Ihre Zuschauern in allen Ehren – aber Rakers muss gestehen, dass das nicht der Grund war:

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„In Wirklichkeit war es einfach nur eine Verzweiflungstat. Ich musste mir die Nägel dunkel lackieren, weil ich sie nicht mehr sauber gekriegt habe.“

Dieser schmutzige Hintergrund fiel aber den meisten ja zum Glück nicht auf. Rakers erzählt weiter, dass sich viele nur fragten, wie sie „zu so professionell lackierten Nägeln komme“ – und das im Lockdown.

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Das kann Rakers auf jeden Fall als Kompliment sehen. Sie selbst sieht es aber eher pragmatisch:

„Ich bin für einen sehr pragmatischen Umgang mit mir selbst bekannt – das ist auch ganz gesund, wenn man einen Selbstversorger-Garten hat.“

(pag)