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Judith Rakers in brisanter Situation – „Dachte, ich überlebe das nicht“

Moderatorin Judith Rakers geht immer wieder an ihre Grenzen. Besonders an ein Erlebnis erinnert sie sich auch heute immer noch sehr gut.

u00a9 IMAGO / Stefan Schmidbauer

Das ist Judith Rakers

Dokumentationen hat Judith Rakers schon so einige gedreht. Erst kürzlich war die beliebte Moderatorin wieder im NDR zu sehen, wie sie durch die Welt reiste. In „Polens Seenparadies“ kam die Hamburgerin den Nachfahren der polnischen Wildpferde, die dort gezüchtet werden, ganz nah. Und nicht nur denen.

Plötzlich hatte Judith Rakers einen Fuchs vor sich. Doch der machte keinen Ärger, das tun Füchse sowieso selten, sondern er fraß ihr sogar aus der Hand. Die Moderatorin konnte es kaum glauben (hier mehr dazu). Deutlich nervenaufreibender als diese Begegnung war eine andere Dokumentation, an die sich Judith Rakers jetzt auf emotionale Weise im SWR-Podcast mit Ariana Baborie zurückerinnerte.

Judith Rakers gerät in brisante Situation

Im Jahr 2018 wurde „Abenteuer Pferd – Westernreiten“ ausgestrahlt. Die „Tagesschau“-Sprecherin traute sich darin was: Mutig, abenteuerlustig und emotional tauchte sie in ihr völlig fremde Pferdewelten ein. In der ersten von drei Folgen begab sich Judith Rakers zu den Westernreitern: Reining, Cutting, Chaps und Cowboyhüte. Schafft sie es mit wenigen Trainingseinheiten, ein Pferd aus dem vollen Galopp zum Stehen zu bringen?

Denn das war nur ein Punkt ihrer Kür, die sie bei Europas größtem Westernreit-Event vor zigtausend Zuschauern vorführen musste und die es wahrlich in sich hatte. Mit ein paar wenigen Trainingseinheiten eigentlich gar nicht zu schaffen. Und genau deswegen hatte Judith Rakers auch allergrößten Respekt.

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Judith Rakers: Tränen nur beim Zuschauen

Ariana Baborie beichtete gar, sie habe beim Anschauen der Dokumentation weinen müssen. „Mein Ziel war eigentlich, dass ich schlafe, aber ich bin von Minute zu Minute wacher geworden.“ Sie habe am Ende geheult vor Rührung. Judith Rakers erzählt, bei ihrer Kür in den USA seien 5.000 Menschen in der Halle gewesen: „Ich hatte solche Angst, dass das Pferd ausflippt“. Das Tier sei sehr nervös geworden vorher. „Ich hatte das Gefühl, ich überlebe das nicht.“

Ihr Drehteam habe zudem überhaupt keine Ahnung von Pferden gehabt. Sie habe immer gedacht: „Super, ihr bringt mich hier in diese Situation und wisst gar nicht, dass das lebensgefährlich ist.“

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Judith Rakers: „Das ist soo ergreifend“

In Jenas und Karohemd auf einem Westernpferd in Nordamerika, statt in seriöser Kleidung zur „Tagesschau“, das imponierte Ariana Baborie. Und auch die Tatsache, dass man in der Dokumentation merkte, dass Judith Rakers wirklich „Angst oder Respekt“ vor der großen Aufgabe hatte. Die Hamburgerin bestand die Aufgabe letztlich und bestand ihre Kür. Ein emotionaler und rührender Moment, der bei Ariana Baborie die Tränen kullern ließ.

Und da war sie nicht die einzige Zuschauerin. Unter einem Youtube-Video zu der Western-Doku im NDR schreibt eine Frau: „Das ist soo ergreifend. Ich fieberte von Anfang bis Ende mit und hatte selbst Tränen der Erleichterung. Wahnsinnsleistung, bravo! Das braucht soviel Mut (auch das Vollgasgaloppieren ohne Helm und Rückenprotektor), was du da gemacht hast.“


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Und in einem weiteren Kommentar heißt es: Soo süße Leute. Mensch ich hab konsequent Pippi in den Augen.“ Mit dem Auftritt damals hat Judith Rakers also voll ins Schwarze getroffen. Und sie zeigte nicht nur sich selbst, was in ihr steckt, sondern auch dem begeisterten Publikum.

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