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Aida: Klassiker kehrt zurück an Bord – und sorgt für hitzige Diskussionen

Fünf Dinge, die du noch nicht über Aida wusstest

Es gibt Highlights auf den Schiffen der Aida, die so gut wie jeder kennt – wie die einzigartigen Live-Konzerte zum Beispiel.

Eins davon feierte im Sommer dieses Jahres endlich sein Comeback an Bord von Aida-Schiffen, sorgt jedoch nicht bei jedem Passagier für Freude…

Aida: Comeback!

Ein langer Tisch gedeckt mit leeren Gläsern, im Hintergrund viel Alkohol, einige Säfte und Früchte werden an Deck aufgebaut. Und dann versammeln sich auf einmal dutzende Offiziere an Bord – eingefleischte Fans wissen, was das Foto, das eine Passagierin der „Aida blu“ voller Freude in den sozialen Netzwerken teilte, zu bedeuten hat.

Für einige Offiziere geht es gleich ans Eingemachte beziehungsweise an den „Shaker“, denn die Aida-Crew hat sich zum „Offiziers-Shaken“ versammelt. Auch auf der „Aida blu“ feierte dieses Spektakel nun sein Comeback. An Bord mixten die Offiziere Cocktails für die Reisenden.

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Die „Aida Blu“. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Bernd Wüstneck

Daten und Fakten zu Aida Cruises:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2022) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe

Dabei mixen Offiziere meist in sechs Zweier-Teams Cocktails um die Wette. Die Gäste entscheiden, wer gewinnt: Man kann Getränke-Chips kaufen und gegen Cocktails (mit oder ohne Alkohol) eintauschen. Das Team, das die meisten Chips sammelt, gewinnt.

Aida: Beliebtes Highlight? Nicht für jeden

Während die einen sehnsüchtig auf das „Offiziers-Shaken“ an Bord anderer Dampfer der Kussmund-Flotte hoffen, finden andere Anlass zu Kritik und fragen sich, warum man das überhaupt wollen sollte. Sie äußern Mitleid mit den Offizieren, diese seien bei dem Spektakel ausgestellt wie „Zoo-Attraktionen“.


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Andere entgegnen der Kritik, dass die Offiziere sichtbar Spaß hätten und „niemand gezwungen“ werde.

Überwiegend wird die Attraktion aber bei den Aida-Fans – vermutlich gerade weil die Offiziere offenbar viel Spaß daran haben – gefeiert.

Zu den klassischen Gewinner-Cocktails beim „Offiziers-Shaken“ gelten übrigens der „Cocovana“ (Rum, Kokos, Ananas) und der „Sweet Captain“ (Captain Morgan, Ananas, Mandel) – doch die Spezialitäten scheinen nicht jeden Geschmack zu treffen…