Aida: Schon wieder! Dieses Verbot sorgt für Zoff

Kreuzfahrt: Diese Haushalts-Gegenstände sind an Bord verboten

Kreuzfahrt: Diese Haushalts-Gegenstände sind an Bord verboten

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Corona hat die Kreuzfahrt-Branche auf den Kopf gestellt. Mehrere Monate lang waren die Reisen eigentlich problemlos möglich. In letzter Zeit kam es aber immer wieder zu Corona-Ausbrüchen, woraufhin sowohl Tui Cruises als auch Aida Fahrten abgebrochen haben (MOIN.DE berichtete).

Und selbst die Reisen, die ohne Virus-Zwischenfälle verlaufen, bringen für die Passagiere einiges an Einschränkungen mit sich. Eine Aida-Urlauberin ist deshalb ziemlich verärgert.

Aida bietet nur geführte Landgänge an

In Zeiten vor Corona konnten die Passagiere sich bei Landgängen meist frei bewegen. Das Reiseziel auf eigene Faust erkunden und den Tag selbst bestimmen. In vielen Reisezielen ist das seit Ausbruch des Virus allerdings nicht mehr möglich.

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Nachdem einige Reise zuerst komplett ohne Landgänge stattgefunden haben, sind Ausflüge aufs Festland inzwischen zwar vielerorts möglich, oft aber nur als von der Reederei geführte Touren.

„Die Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste und Crew sowie der Menschen in unseren Reiseregionen haben für uns oberste Priorität“, heißt es auf der Seite des Kreuzfahrt-Unternehmens. Dazu gehöre auch, dass die Landgänge aktuell nur im Rahmen von geführten Ausflügen stattfinden können.

Aida-Urlauberin beschwert sich über Preise

Dass die Reederei auf die Corona-Lage reagieren muss, verstehe die Urlauberin, die eine Karibik-Reise gebucht hat, zwar. Doch die Bedürfnisse der Kunden werden ihrer Meinung nach ignoriert. Konkret geht es ihr um einen Ausflug in Willemstadt auf Curaçao.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2021) besteht die Flotte aus 13 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere

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Für einen 90-minütigen Spaziergang berechnet die Reederei 30 Euro, wie die Reisende auf einem Screenshot bei Facebook zeigt. Das bezeichnet sie als „bodenlose Frechheit“. Individuelle Ausflüge zu untersagen und dann zehn Euro pro halbe Stunde zu berechnen hält sie nicht für gerechtfertigt.

Aida-Fans sind geteilter Meinung

Der Preis sei zu hoch, außerdem hält sie das Risiko in der Reisegruppe nicht für geringer als bei einem Gang auf eigene Faust. Ihrer Meinung nach sollte der Spaziergang gratis sein. Man merkt der Frau an, dass ihr die Lust auf die Kreuzfahrt deutlich vergangen ist.

In den Kommentaren berichtet sie, dass sie bereits eine schlechte Erfahrung auf der Aida gemacht hat und für die bevorstehende Reise kein gutes Gefühl habe, wenn diese schon jetzt „langweiliger und teurer“ sei.

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„Eine ganze Woche auf dem Schiff rumsitzen oder mich von irgendwem zu überteuerten Preisen durch die Stadt führen lassen muss ich jetzt nicht“, stimmt ihr ein Mann zu, der sich fragt, ob er die Reise aus diesem Grund stornieren könne. Eine Übersicht über die Regeln findest du >>> hier.

Aida: Regeln können sich schnell ändern

„Vollkommen richtige Handlungsweise“, findet hingegen ein Mann. Immerhin wisse die Reederei bei den geführten Ausflügen genau, welche Passagiere sich wo aufgehalten haben. „Es ist auch eine bodenlose Frechheit Ausflüge einzufordern, die kostenlos sein sollen“, wettert auch eine Frau.

„Wir befinden uns in einer Pandemie, da können sich die Vorgaben und Regeln stündlich ändern“, macht sie klar. Damit hat sie Recht. Wer aktuell eine Kreuzfahrt bucht, muss sich leider darauf einstellen, dass sich bis zum Reiseantritt einiges ändern kann.

Für die Urlauber bleiben dabei zwei Optionen: Sich darüber ärgern oder die Einschränkungen hinnehmen und das Beste daraus machen. Und wer weiß, vielleicht hat die Frau am Ende dennoch eine unvergessliche Zeit auf dem Aida-Schiff. (lh)