Aida: Kunde bucht außergewöhnliche Reise, dann wird er stinksauer! „Ohne Begründung“

Die „Adia Blu“: Um dieses Schiff geht es
Die „Adia Blu“: Um dieses Schiff geht es
Foto: imago images

Nach drei stornierten Reisen wegen der Corona-Pandemie wollte ein Aida-Kunde nur ein schönes „Aidasehen“ haben – wie es Fans des Kreuzfahrt-Unternehmens nennen.

Doch die „außergewöhnliche Reise auf einem tollen Schiff in einer wunderschönen Kabine“, die er im Februar 2020 buchte, wird für den Mann zu einem echten Ärgernis. Auf der Facebook-Seite von Aida berichtet er wütend von seinem Erlebnis.

Aida: Kunde erhält Schock-Nachricht

Ab dem 24. Oktober 2021 sollte es eine 37-tägige Kreuzfahrt mit der „Aida Blu“ werden, von der Adria durch den Suezkanal bis in den Indischen Ozean. „Und um einen tollen Ausblick nach beiden Seiten zu haben, wählten wir ganz bewusst eine Heck-Suite auf Deck 7“, schreibt der Mann.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2019) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Doch im Dezember vergangenen Jahres folgte dann der Schock, so nennt er es selbst: „Die Aida-Kundenbetreuung teilte uns mit, dass unsere Kabine nicht mehr zur Verfügung steht. Ohne weitere Begründung.“

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Als Alternative bot das Unternehmen eine Balkonkabine an – „mit entsprechenden Preisausgleich“. Doch der Kunde hat Zweifel, dass es hier mit rechten Dingen zugeht.

Aida-Kunde ist fast schon verzweifelt

Der Mann führt aus: „Dieser grobe Patzer lässt sich weder mit der Corona-Pandemie noch mit der Verzögerung bei der Fertigstellung der 'Aida Cosma' plausibel erklären.“ Denn es handele sich weiterhin um das gleiche Schiff, die gleiche Route und auch der Zeitraum bleibe gleich.

„Was also veranlasst Aida, uns die gebuchte Kabine wegzunehmen?“, fragt er. Und fügt verärgert hinzu: „Wir wollen diese Reise machen, so wie sie uns bestätigt wurde.“

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Weil bislang auch mehrere Versuche, eine verständliche Erklärung von der Kundenbetretung zu erhalten, erfolglos geblieben seien, hofft er nun auf Facebook Hilfe zu bekommen. Dafür will er dann auch seine Vorgangsnummer bekanntgeben.

Aida bezieht Stellung

Die erste Antwort einer Frau gibt jedoch wenig Hoffnung. „Leider haben wir ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich glaube jetzt an nichts mehr, denke es ist gezielte Verdummung. Sorry“, schreibt sie.

Doch dann meldet sich das Unternehmen zu Wort. „Hallo, wir gehen der Angelegenheit gern nochmal auf den Grund, allerdings sind wir aktuell mit IT-technischen Schwierigkeiten konfrontiert. Sobald alles wieder reibungslos funktioniert, informieren wir unsere Gäste und danach kannst du uns gern deine Buchungsnummer via Privatnachricht zukommen lassen.“

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Bis dahin bittet Aida jedoch noch um etwas Geduld. Der Kunde markiert die Antwort mit einem „Gefällt mir“. Ob die Geschichte also doch noch ein Happyend hat? Es bleibt abzuwarten. (mk)