Aida bietet beeindruckende Kreuzfahrt an, doch es gibt auch Kritik – „Nicht so schön“

5 Dinge, die du noch nicht über Aida wusstest

5 Dinge, die du noch nicht über Aida wusstest

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Gerade im Winter bieten Kreuzfahrten die perfekte Gelegenheit, den kalten Temperaturen zu entfliehen. Aida Cruises hat für diesen Wunsch jede Menge verschiedener Routen im Angebot.

Doch die neueste Reise, die Urlauber jetzt bei Aida buchen können, schlägt alle Angebote bei weitem. Während sich viele potenzielle Passagiere über die Mega-Route freuen, melden sich auch Kritiker zu Wort.

Aida: Neue Traumreise ist nun verfügbar

Wer von einer Weltreise träumt, darf sich nun freuen. Denn am 27. Oktober 2023 verllasse die „Aida Sol” den Hamburger Hafen, um sich nun schon zum zweiten Mal auf eine Welt-Reise zu begeben. 117 Tage solle sie dauern und über 40 verschiedene Häfen ansteuern. Den kalten Winter könne man auf diese Weise entspannt hinter sich lassen, heißt es in einem Beitrag von Aida auf Facebook.

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Nach einem ersten Halt am britischen Hafen von Portland macht sich das Schiff zunächst in Richtung Mittelmeer auf. Von Portugal geht es dann über einen kleinen Zwischenstopp an der afrikanischen Küste von Namibia auf direktem Wege nach Südamerika. Rio de Janeiro, Buenos Aires und Santiago de Chile sind nur wenige Städte aus einer ganzen Liste, die das Schiff im ersten Teil der Reise ansteuert (MOIN.DE berichtete).

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2022) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Über den Indischen Ozean mit Ausflügen auf Mauritius oder in Südafrika geht es dann auch schon langsam wieder heimwärts. Die letzten Sonnenstrahlen gibt es dann erneut in Portugal, bis das Schiff am 21. Februar 2024 im Hamburger Hafen einläuft.

Viele träumen von einer Reise wie dieser, doch viele Urlauber können sich die Reise ohne einen spontanen Gewinn im Lotto wohl kaum leisten. Die Preise für einen Platz auf dem Schiff starten bei 13.995 Euro pro Person.

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Aida: Weltreise sorgt auch für Kritik

Unter dem Facebook-Beitrag hinterließen die Urlauber zahlreiche Kommentare. Manche freuen sich riesig über das neue Angebot und planen fest damit, die Weltreise anzutreten. Andere würden gerne mitfahren, haben aber wie diese Frau keine Zeit: „ Es steht auf meiner Liste weit oben. Aber aus Zeitgründen müssen wir noch ein bisschen damit warten.“

„Oh, das war schon immer der Herzenswunsch von mir! Irgendwann mal“, heißt es in einem anderen Kommentar.

So sehr die Weltreise gelobt wurde, so sehr wird sie auch kritisiert. Nur wenige können sich diese außergewöhnlich schöne Kreuzfahrt leisten. Eine Frau meint: „Das ist nur was für gut betuchte, gesunde Rentner." Für „sehr schön, aber auch sehr teuer", hält es eine andere Person.

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Eine weitere Frau kann die Euphorie nicht nachvollziehen und schreibt: „Es ist nicht so schön, wie es sich anhört. Ich habe schlechte Erfahrungen gemacht.“ Sie kritisiert das Preisverhältnis und die Organisation.

Eine weitere Urlauberin, die allerdings noch keine Aida-Weltreise gemacht hat, will das nicht so stehenlassen: „Ich fahre seit zwölf Jahren verschiedene Routen, von 8-26 Tagen, fast alle Schiffstypen, außer der Mira hatten wir nie etwas zu bemängeln, organisatorisch fand ich alles bestens.“

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Andere Personen verweisen darauf, dass es die Corona-Lage zum Zeitpunkt der Reise ziemlich ungewiss ist und man überhaupt nicht weiß, ob es möglicherweise starke Einschränkungen gibt und Landgänge in den Destinationen nicht möglich sind. „Das ist wie mit der Glaskugel", heißt es in einem Kommentar.

Insgesamt aber sind die Tausenden Reaktionen auf die Tour überwältigend und die meisten wollen nur Eines: Dabei sein! (mae)