Aida: Schiff gerät in Sturm – die Reederei weiß sofort, was zu tun ist

Eines der wenigen Schiffe, das mit LNG fährt: Die Aida Nova.
Eines der wenigen Schiffe, das mit LNG fährt: Die Aida Nova.
Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Joerg Niebergall/Eibner-Pressefo

Auf dem Meer können auch die riesigen Kreuzfahrt-Dampfer ganz schön ins Schaukeln geraten. Wenn ein Sturm aufzieht, ist an Bord vorsicht geboten. Das gilt für Aida, „Mein Schiff” und jedes andere Schiff auf hoher See.

Zwischen den spanischen Kanaren und der portugiesischen Insel Madeira weht aktuell ein kräftiger Wind über dem Atlantischen Ozean. Dort ist derzeit die „Aida Nova” unterwegs. Heute, am 20. April sollte dort ihre Kanaren-Tour in Teneriffa enden.

Aida Nova gibt Gas

Nun ist das Schiff allerdings schon früher am Ende seiner Kreuzfahrt angekommen. Grund dafür ist der Sturm zwischen den Inseln. Auf dem Weg von Funchal nach Santa Cruz de Teneriffa wurde es ziemlich windig, Wellen schlugen gegen den Bug des Flüssiggas-Dampfers.

Doch damit können die Kreuzfahrt-Experten natürlich bestens umgehen. Die „Aida Nova“ gab ordentlich Gas, damit es die Reisenden nicht ganz so schaukelig auf dem Weltmeer haben und viele von ihnen Seekrank werden. Urlauber von Bord berichten, dass sich die Auswirkungen somit auch in Grenzen hielten und es nicht wirklich schlimm wurde auf der letzten Etappe der Kreuzfahrt. Die Reederei reagierte also genau richtig.

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So einige Passagiere schreiben sogar, dass ihnen so ein bisschen Geschaukel auf einer Kreuzfahrt gut gefällt. Nur zu doll darf es natürlich nicht werden.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2022) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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„Aida Nova“ erreicht ihr Ziel früher

Die schnelle Fahrt mit dem Sturm vor Teneriffa führte dazu, dass die „Aida Nova“ bereits am Dienstag (19. April) vor der spanischen Insel auftauchte, also einige Stunden früher als geplant. Eigentlich war die Ankunft erst für 5 Uhr morgens vorgesehen.

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Wie geht es nun weiter für das Schiff? Nach dem offiziellen Ende der Tour am Mittwoch startet die Nova erneut über die Kanarischen Inseln und Madeira nach Lissabon und dann über Cherbourg in Frankreich nach Hamburg.

Dort angekommen am 3. Mai geht es dann zu einer Kurzreise nach Rotterdam und anschließend ab dem 7. Mai nach Norwegen.

In Turbulenzen wird sicherlich auch die „Aida Sol” im Winter mal geraten. Mit dem Schiff ist eine spektakuläre Reise geplant, die alles in den Schatten stellt. >>> Hier kannst du mehr darüber lesen. (rg)