Camping boomt! Doch DAVOR solltest du dich in Acht nehmen

Camping boomt! Doch DAVOR solltest du dich in Acht nehmen
Camping boomt! Doch DAVOR solltest du dich in Acht nehmen
Foto: IMAGO / Kickner

Aufgrund der Corona-Pandemie hat Camping noch mal an Popularität gewonnen.

Doch beim Urlaub mit dem Wohnmobil sollten sich Camping-Anfänger vor einer Sache in Acht nehmen.

Camping wird immer beliebter

Viel frische Luft und nachts beim Schlafen die Sterne beobachten. Eigentlich optimal für einen guten Schlaf, oder? Das zeigen auch Studien, bei denen Teilnehmer zelten gingen, berichtet „Die Welt“. Allerdings nicht für Anfänger, für die das Übernachten in der Natur hart werden kann.

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Denn auf den Campingplätzen geht man früh schlafen. Bereits gegen 22 Uhr beginnt normalerweise die Nachtruhe.

Schlafcoach Sascha Maurer erklärt, dass viel Frischluft und kaltes Kunstlicht optimal sind für guten Schlaf. „Wer campt, schläft besser.“ Er nennt es gesunde Müdigkeit.

„Wer campt, schläft besser“ – allerdings nicht Neuankömmlinge

Beim Camping pendelt sich die Schlafdauer nach zwei Tagen dann automatisch ein und bringt den Schlaf-Wach-Rhythmus ins Lot. „Wer campt, kann – angepasst an die natürlichen Lichtverhältnisse – herausfinden, wann die beste Schlafenszeit ist“, sagt Maurer gegenüber der „Welt.“

Neuankömmlinge haben es aber anfangs noch schwer. Es klappt nicht immer, auf Knopfdruck einzuschlafen und auch durchzuschlafen. „Sleeping rough“ nennen die Briten das Übernachten in der Natur nicht ohne Grund.

Denn es kann hart werden. Ständig stört irgendetwas, man wird von winzigen Kleintieren gestochen und ist mit der Mückenabwehr beschäftigt. Zudem wird man beunruhigt durch den Lärm von draußen, vom Kratzen, Scharren und Schnüffeln der nachtaktiven Tiere. Dann ist da auch noch das laute Schnarchen des Nachbarn im Umkreis von 50 Metern.

Camping für Anfänger anfangs noch schwer

Doch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit klappt es auch. Das ergaben Outdoor-Experimente eines Forscherteams der US-Universität Colorado in Bouldern.

Die Studienteilnehmer gingen zelten und schliefen nach einer Weile wie die Murmeltiere. Sie gingen anderthalb Stunden früher zu Bett und wachten anderthalb Stunden später als üblich am nächsten Morgen auf.

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Das klingt doch eigentlich ganz gut. Campen quasi als Reha gegen Schlafstörungen? Na dann gute Nacht an alle Neu-Camper. (oa)