Fehmarn: Was hier passiert, macht Menschen fassungslos – „Wie schrecklich“

Fehmarn: So schön ist die Sonneninsel

Fehmarn: So schön ist die Sonneninsel

Fehmarn ist die drittgrößte Insel Deutschlands. Die Ostseeinsel liegt in Schleswig-Holstein und ist ein beliebtes Reiseziel für Urlauber. Mit Lübeck und Kiel liegen zwei Großstädte zirka eine Autostunde entfernt.

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Es ist ein Thema, das Einheimische und Urlauber auf Fehmarn immer wieder beschäftigt.

Bei diesem Anblick auf der Sonneninsel tut es ihnen im Herzen weh. Ihrem Ärger über das Vorhaben auf Fehmarn machen verleihen sie erneut Ausdruck.

Fehmarn: Dauerthema auf der Insel

Lange hatten die Einwohner und Fans von Fehmarn sich gegen den Bau des Fehmarn-Belttunnels gewehrt. Sie sehen Schutz, Ruhe und die Umwelt ihrer Insel in Gefahr.

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Doch nun bringen alle Protestaktionen und Widerstände nichts mehr. Die Einwohner können nichts mehr ändern – es gibt kein Zurück mehr. Der Bau des Ostsee-Tunnels zwischen Deutschland und Dänemark begann schon im letzten Jahr (MOIN.DE berichtete).

Auf Facebook werden immer wieder bedrückende Fotos des Bauprojekts auf der deutschen Seite in Puttgarden sowie von der dänischen Seite in Rodbyhavn geteilt.

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Das ist Fehmarn:

  • Fehmarn ist nach Rügen und Usedom die drittgrößte Insel Deutschlands
  • Es ist die einzige Ostsee-Insel Schleswig-Holsteins
  • Die Fehmarnsundbrücke, die Fehmarn mit dem Festland verbindet, ist 963 Meter lang
  • Fehmarn zählt rund 12.600 Einwohner
  • Auf der Insel gibt es vier Naturschutzgebiete

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Eines dieser Fotos brachte die Menschen in einer Facebook-Gruppe über Fehmarn kürzlich zum Ausrasten.

Fehmarn: Wut auf der Sonneninsel

Die Insel-Fans haben ihre Wut und Trauer in den Kommentaren ausgedrückt, eine Frau schreibt: „Es ist einfach nur schrecklich, was da alles drunter leiden muss und zerstört wird.“

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Mit vielen weinenden Smileys bedauert sie: „Das sieht echt so schlimm aus. Ein Wahrzeichen! Wie schrecklich“. Und ein anderer findet es „furchtbar“.

Ein weiterer Mann meint: „Mal ernsthaft, auf Dauer gesehen, sind die Fähren doch auch keine Lösung. Lärm über und unter Wasser, Abgase, Kosten für die Schiffe und deren Unterhaltung. Die Brücke wollte auch keiner.“

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Ein anderer Kommentator äußert seine Meinung etwas moderater: „Ich verstehe nicht, warum man sich aufregt? Klar ist es ein Eingriff in die Natur aber diejenigen, die sich jetzt aufregen sind die ersten die durch den Tunnel dann durchfahren.“

An solche Bilder müssen sich die Menschen auf Fehmarn in den sozialen Netzwerken und in der Wirklichkeit erst noch gewöhnen. Genug Zeit dafür bleibt – der 18 Kilometer lange Straßen- und Eisenbahntunnel soll erst 2029 fertig sein. (mae)