Flensburg: Trauriger Fund an Bushaltestelle – „Ordentlich geweint“

Viele Menschen aus Flensburg zeigten sich Aufgrund des Vorfalls in Nordfriesland ziemlich empathisch (Symbolfoto).
Viele Menschen aus Flensburg zeigten sich Aufgrund des Vorfalls in Nordfriesland ziemlich empathisch (Symbolfoto).
Foto: IMAGO / blickwinkel / A. Friedrichs

Was für ein herzergreifender Anblick: In Haselund in Nordfriesland, nicht weit entfernt von Flensburg, fand eine Frau am Montag an einer Bushaltestelle einen kleinen Hund vor. Das junge Tier war dort festgeknotet.

„Sie ist sehr schlank und hat ordentlich geweint“, schreibt die Finderin in einer großen Facebook-Gruppe für Einwohner aus dem Raum Flensburg. Dort reagierten sehr viele Menschen auf den Beitrag, er wurde über 2.000 Mal geteilt!

Flensburg: Wer kennt das Tier?

Der kleine Hund hatte laut der Frau kein Halsband um und es sei auch niemand weit und breit zu sehen gewesen.

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„Anhand der Art und Weise, wie sie dort angeknotet war, lässt sich leider vermuten, dass sie wohl jemand loswerden wollte. Ich habe sie mitgenommen und ins Tierheim nach Flensburg gebracht. Leider konnte kein Chip gefunden werden“, schreibt die Finderin.

Die Frau hofft, dass irgendjemand, der den Beitrag sieht, mehr zu der kleinen Hündin sagen kann.

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Das ist Flensburg:

  • Die kreisfreie Stadt Flensburg ist nach Kiel und Lübeck die drittgrößte Stadt im Bundesland Schleswig-Holstein
  • Flensburg liegt am Ende der Flensburger Förde, dem westlichsten Punkt der Ostsee, und an der nördlichen Grenze der Halbinsel Angeln
  • Die Hafenstadt gliedert sich in 13 Stadtteile und 38 statistische Bezirke
  • In Flensburg leben rund 90.000 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • Die Stadt liegt direkt an der dänischen Grenze und galt lange Zeit als Zentrum der dänischen Minderheit. Heute leben rund 2.300 Dänen in Flensburg (Stand: Dezember 2019)
  • Bundesweit bekannt ist die Stadt vor allem durch die vom Kraftfahrt-Bundesamt gespeicherten „Punkte in Flensburg“

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Flensburg: Große Anteilnahme in der Fördestadt

Die Anteilnahme unter den Menschen ist riesig. Viele drücken ihr Unverständnis darüber aus, dass jemand einfach so ein Tier aussetzte. Manche vermuten, dass die Hündin eines der „Corona-Tiere" sei.

In der Corona-Pandemie schafften sich viele Menschen Haustiere an, weil sie plötzlich viel Zeit zuhause verbrachten oder sich einsam fühlten. Seitdem die Maßnahmen wieder gelockert wurden, finden einige Besitzer dann plötzlich keine Zeit mehr für ihr Tier und setzen es im schlimmsten Fall einfach aus.

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Ein Gutes bringt die Sache dann aber doch noch zutage: „So viele empathische Menschen hier, Wahnsinn", freut sich eine Frau über die große Anteilnahme in der Flensburg-Gruppe. Das Tierheim aus der Fördestadt wird hoffentlich ein wundervolles Zuhause für die Hündin finden.

Auch in Hamburg wurde kürzlich ein Hund ausgesetzt, der allerdings in letzter Sekunde noch gerettet werden konnte. >>> Hier mehr dazu. (rg)