„Hartz und herzlich“ aus Rostock: Andreas Kowalski zeigt alte Aufnahmen von sich – „Wir waren alle besoffen“

Der inzwischen verstorbene Andreas Kowalski aus Rostock ist in den neuen Folgen von „Hartz und Herzlich“ noch einmal zu sehen.
Der inzwischen verstorbene Andreas Kowalski aus Rostock ist in den neuen Folgen von „Hartz und Herzlich“ noch einmal zu sehen.
Foto: RTLZWEI

Anfang Dezember vergangenen Jahres gab RTL2 bekannt, dass Andreas Kowalski im Alter von 63 Jahren gestorben ist (MOIN.DE berichtete). In Rostock war er bekannt wie ein bunter Hund. Und dank der Sendung „Hartz und Herzlich“ auch bei vielen anderen Menschen im Land.

Nun bekommen Fans den ehemaligen Seefahrer aus Rostock in den neuen Folgen von „Hartz und Herzlich“, die vor seinem Tod gedreht wurden, noch einmal zu sehen. Darin erinnert sich Andreas Kowalski an seine Jugend zurück.

„Hartz und Herzlich“ aus Rostock: Kowalski schwelgt in Erinnerungen

Der ehemalige Seemann Kowalski wird ins Trockendock eingeladen. Dort schaut er sich mit Torstens Kollegin Bruni seine alten Dias an. Dabei schwelgt der Rentner in Erinnerungen.

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Das ist Rostock:

  • größte Stadt unter den 84 Städten in Mecklenburg-Vorpommern
  • rund 210.000 Einwohner (Stand 2020)
  • Hafenstadt reizt durch ihre attraktive Lage an der Ostsee
  • Bekannt ist sie außerdem als Universitätsstadt mit der im Jahr 1419 gegründeten Uni
  • nicht nur ein beliebter Urlaubsort, sondern auch Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt im Norden Deutschlands

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Kowalski stammt aus der DDR. Als Seefahrer kam er in den Genuss, die Welt zu sehen, während viele andere DDR-Bürger nicht reisen durften. Deswegen war der Beruf so begehrt.

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„Da konntest du ja ganz schön angeben zu DDR-Zeiten, wo du überall warst. Hast die Welt gesehen, was wir ja nicht konnten, wir Normalsterblichen. Da haben dich bestimmt alle beneidet drum, wa?“, sagt Bruni, die ebenfalls aus der DDR stammt.

„Hartz und Herzlich“ aus Rostock: Kowalski erinnert sich an Reise nach England

Insgesamt zehn Jahre lang ist Kowalski zur See gefahren. Er war in Südeuropa und Südamerika, zum Beispiel in Montevideo in Uruguay. Und sogar im Vorder-Orient. Von all diesen Reisen besitzt der 63-Jährige noch Dias.

Zu jedem Bild hat er eine Geschichte parat, so wie zu jenem, welches ihn vor einem Schiff in Portsmouth, England zeigt. „Da war ich bei Admiral Nelson auf dem Schiff. Da waren wir in so ‘nem Pub drin“, erzählt Kowalski.

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An das Bier dort hat er nur gute Erinnerungen. „Das englische Bier schmeckt gut“, sagt Kowalski und weiß auch noch, wie der Rest des Abends verlaufen ist: „Wir waren alle besoffen.“

„Hartz und Herzlich“ aus Rostock: Kowalski hatte eine zweite Leidenschaft

Doch neben der See hatte Kowalski eine zweite Leidenschaft: die Frauen. An fast jede Begegnung denkt er gerne zurück. Auf einem Bild sind zwei Frauen zu sehen.

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„Die Blonde, mit der hatte ich mal Kontakt. Die wohnt in Greifswald und hat mich besucht in der Südstadt. Da hat mein Schwager zu mir gesagt: ‚Du kannst ja Weiber haben.‘ Aber die hat nur auf der Couch gelegen und da ist gar nix passiert“, erzählt der 63-Jährige.

Es sind schöne Erinnerungen an einen Mann, der bei Fans von „Hartz und Herzlich“ beliebt war und bis zuletzt in einem Pflegeheim in Rostock lebte. Ob es noch weitere Szenen von ihm zu sehen geben wird? Das bleibt abzuwarten.

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Die ganze Folge von „Hartz und Herzlich“ aus Rostock kannst du dir hier bei RTL+ ansehen. (mk)