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Kiel: Bitterer Schlag für Mieter! Diese Maßnahme ist völlig irre

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Mieter in Kiel sind sauer (Symbolbild). Foto: picture alliance / rtn - radio tele nord | rtn, ute strait

Als eine der größten Wohnungsgesellschaften in ganz Deutschland verwaltet Vonovia 565.000 Wohnungen. Auch in Kiel hat der Wohnungskonzern viele Mieter.

Nun trifft es einige von ihnen besonders dicke, denn Vonovia in Kiel ergreift ganz besondere Maßnahmen, die für einige so gar nicht nachvollziehbar sind.

Kiel: Vonovia bestellt Kieler Zeitung aus „Sicherheitsgründen“ ab

„Ich bin ganz schön sauer darüber“, schreibt eine Mieterin der Vonovia in Kiel und teilt das Foto einer Informations-Mitteilung des Wohnungskonzerns.

Als wäre nichts gewesen, dankt die Vonovia ihrerseits für „das Verständnis“. Doch von Verständnis kann in diesem Fall kaum die Rede. Denn die Vonova hat „aus gegebenen Anlass den Kieler Express abbestellt“. Warum? „Aus Sicherheitsgründen“. In den sozialen Netzwerken kommt das gar nicht gut an.

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Das ist Kiel:

  • Kiel ist Landeshauptstadt und auch bevölkerungsreichste Stadt von Schleswig-Holstein
  • Hier leben rund 246.300 Menschen
  • Die Stadt ist ein bedeutender Stützpunkt der Marine
  • Kiel ist bekannt für den Handballverein THW Kiel und den Fußballclub Holstein Kiel
  • Jährlich lockt die Kieler Woche viele Besucher an

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Die Menschen auf Facebook sind fassungslos. Was genau soll „aus Sicherheitsgründen“ bedeuten? Wer versucht, dem nachzugehen, wird nach den Erfahrungen einer Frau keine Antworten von Vonovia erhalten, denn „dann gibt es entweder pampige oder gar keine Antworten“.

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Kiel: Menschen sind geteilter Meinung

Verschiedene Mutmaßungen sammeln sich in den Kommentaren. „Ich gehe mal davon aus, dass der unten im Treppenhaus herum fliegt, weil Mieter die Zeitung achtlos auf den Boden verteilen und es dann zu einer Rutschgefahr kommt und jemand stützen könnte“, vermutet ein Mann. „Hinzu kommt, denke ich mal, die Brandgefahr! Es gibt Hauseingänge da stapelt sich der Express von mehreren Wochen, der brennt wie Zunder“, schreibt ein anderer.

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„Auch für Sehbehinderte Leute können Zeitungen, die auf der Treppe liegen, ein echtes Problem sein“, gibt eine Frau zu bedenken.

Ein andere findet es schade, dass die Zeitung einfach so abbestellt wurde. Gerade für ältere Personen sei die Zeitung die einzige Informationsquelle, und auch die enthaltenen Prospekte seien vielen Leuten wichtig.

Wiederum andere sind froh darüber, dass sich die Zeitungen nicht länger im Hausflur sammeln und können dem sonst anfallenden Müll somit vermeiden. (kl)