Kiel: Wildes Tier in der Stadt! Menschen sollen Abstand halten – „Kann beißen und von Viren befallen sein“

Die Polizei Kiel fährt entlang der Innenförde.
Die Polizei Kiel fährt entlang der Innenförde.
Foto: picture alliance/dpa

„Das mit dem Abstand haben wir alle in der letzten Zeit ausreichend geübt“, schreibt die Polizei Kiel in ihrer Mitteilung. Und dies sei auch die korrekte Verhaltensweise gegenüber dem Tier, das in der der Stadt gesichtet wurde.

Denn auch wenn das Tier in Kiel auf den ersten Blick harmlos und sogar süß wirkt: Es handelt sich immer noch um ein wildes Raubtier.

Kiel: Wildes Tier gesichtet! Polizei warnt

In der Förde hat es sich nämlich ein Seehund gemütlich gemacht.

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Laut der Polizei befindet sich das Tier in seinem natürlichen Lebensraum und verhält sich auch dementsprechend.

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Das ist Kiel:

  • Kiel ist Landeshauptstadt und auch bevölkerungsreichste Stadt von Schleswig-Holstein
  • Hier leben rund 246.300 Menschen
  • Die Stadt ist ein bedeutender Stützpunkt der Marine
  • Kiel ist bekannt für den Handballverein THW Kiel und den Fußballclub Holstein Kiel
  • Jährlich lockt die Kieler Woche viele Besucher an

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„Es handelt sich um ein wild lebendes Tier, das sich zum Ausruhen und Verdauen auch gerne auf Stegen niederlässt. Das mit dem Abstand haben wir alle in der letzten Zeit ausreichend geübt und das ist auch hier die Devise: Haltet bitte Abstand von dem Tier. Das Tier ist weder verirrt noch krank, aber es kann beißen und von Viren, Bakterien und Parasiten befallen sein“, warnt die Wasserschutzpolizei.

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Kiel: „Also, genießen, aber mit Abstand“

Damit sowohl Seehund und Mensch nicht in Gefahr geraten, sollte man ausreichend Abstand halten und das Tier aus der Ferne beobachten.

Und weiter bittet die Polizei: „Seht auch davon ab, das Tier mit Booten zu verfolgen oder hinterherzuschwimmen. Also, genießen, aber mit Abstand.“

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Ob sich die Menschen daran halten werden? (oa)