„Mein Schiff“ und Aida: Aufreibende Kreuzfahrt-Saison geht zu Ende – es gibt ein klares Fazit

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Von Jahr zu Jahr stechen mehr Touristen in See. Kreuzfahrten werden weltweit immer beliebter. Auch immer mehr Deutsche machen Urlaub auf hoher See.

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Mit dem Anlauf des Kreuzfahrtschiffs „Mein Schiff 1“ von Tui Cruises geht am kommenden Dienstag die Kreuzfahrtsaison in Rostock-Warnemünde zu Ende.

Insgesamt verzeichnete der Hafen in diesem Jahr 47 Anläufe, die insgesamt knapp 100.000 Passagiere an Bord hatten, sagte Geschäftsführer Jens Scharner. Viele Schiffe der Aida legten ebenfalls ab. Auch in anderen Häfen brechen Dampfer von „Mein Schiff“ und Aida zu ihren letzten Reisen in diesem Jahr auf.

„Mein Schiff“ und Aida: Schwedische Häfen profitieren

Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es in Rostock noch gut 600.000 Seereisende, die bei 196 Schiffsanläufen an und von Bord gingen. Wie es im Jahr 2022 weitergehen wird, könne angesichts der aktuellen Corona-Situation noch nicht seriösen beurteilt werden. „Der Hafen ist auf jeden Fall sehr gut auf einen Re-Start vorbereitet.“

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Scharner zeigte sich angesichts der schwierigen Lage der internationalen Kreuzfahrtbranche im zu Ende gehenden Jahr insgesamt zufrieden mit der Bilanz. „In der Ostsee gehörten wir zu den wenigen Häfen, die überhaupt Anläufe von Kreuzfahrtschiffen verzeichnen konnten.“ Hintergrund seien die unterschiedlichen Einreisebestimmungen der Länder.

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Daten und Fakten zu „Mein Schiff“:

  • Insgesamt sieben Kreuzfahrtdampfer zählen zur „Mein Schiff“-Flotte der Reederei Tui Cruises
  • Die gesamte „Mein Schiff“-Flotte fährt unter der Flagge von Malta, daher gibt es auch keine Umsatzsteuer an Bord
  • Die Reederei hat ihren Firmensitz in Hamburg
  • Bis voraussichtlich 2026 sollen drei neue „Mein-Schiff“-Kreuzer gebaut werden
  • Insgesamt ca. 6.980 Besatzungsmitglieder sind an Bord der Schiffe für Tui Cruises im Einsatz

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Allerdings hätten insbesondere die schwedischen Häfen davon profitiert, dass Passagiere von deutschen Häfen aus Rundreisen antreten konnten. Zudem gab es Schiffsreisen, die in Warnemünde starteten und dann nach einigen Tagen wieder zurückkamen, ohne irgendwo angelegt zu haben.

„Mein Schiff“ und Aida: Landstromanlage in Betrieb genommen

Mit der im Mai in Betrieb gegangenen Landstromanlage für Kreuzfahrtschiffe in Warnemünde habe der Rostocker Hafen ein deutliches Zeichen für eine positive Zukunft der Branche setzen können, sagte Scharner. An den beiden Warnemünder Liegeplätzen P7 und P8 können damit zwei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt werden.

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Wegen der Pandemie konnte jedoch bislang nur die „Aida Sol“ bei regulären Anläufen mit Landstrom versorgt werden. Nach Synchronisationstests konnte sich auch das Kreuzfahrtschiff „Aida Prima“ am 25. Juni erfolgreich an die neue Landstromanlage in Warnemünde anschließen. (dpa/mik)