Nordsee: Bilder von diesem Ort machen Menschen sauer – „Einfach nur traurig“

Büsum an der Nordsee
Büsum an der Nordsee
Foto: imago images

Die Nordsee ist ein beliebtes Ziel für viele Menschen. Egal, ob es Küstenorte wie St. Peter Ording, Husum, Büsum sind – oder Inseln wie Sylt, Helgoland und Norderney.

Dass es dort anders ist, als in der Großstadt, gefällt vielen. Doch in den letzten Jahren ist ein Trend an der Nordsee zu erkennen, der Urlaubern und Einheimischen ein Dorn im Auge ist. Deutlich wird dies an Fotos.

Nordsee: HIER wird gebaut

„Büsum im Umbau“ und „Das war einmal, schade, alles abgerissen und neue Klötze. Wehe die Urlauber bleiben dann weg“, schreibt eine Frau zu insgesamt sieben Aufnahmen, die sie in einer Facebook-Gruppe teilt.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Auf einigen ist eine alte Gaststätte zu sehen, die offenbar einem Neubau weichen musste. Und auf den anderen ist ein Kran und ein Rohbau einer großen Anlage zu sehen, die hier gerade entsteht. Dazu gibt es eine große Diskussion.

Verliert der Küstenort an der Nordsee seinen Charm?

„Naja, wem es gefällt. Der Charme ist dahin“, kommentiert zum Beispiel ein Mann. Das sieht auch eine eine Frau so: „Stimmt. Büsum hat gewaltig 'an Küstendorf' eingebüßt. Ich erkenne einige Orte einfach nicht mehr wieder“.

Auch eine weitere Nutzerin fügt hinzu: „Das ist uns schon im letzten Urlaub im Oktober aufgefallen. Es wird gebaut ohne Ende, aber nicht alles unbedingt positiv für Büsum“. Und ein Nutzer findet: „Es ist einfach nur traurig“.

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Dieser Mann glaubt, den Grund dafür zu kennen: „Das wird noch mehr werden, Büsum ist einer der wenigen Küstenorte in Schleswig-Holstein, wo man direkt in erster Reihe am Meer bauen kann, das lockt Investoren und hohe Einnahmen.“

Falsche Entwicklung an der Nordsee

Vor allem zwei Dinge bereiten den Menschen dabei Sorgen: Einerseits, dass dadurch immer weniger Platz für die Einheimischen und Angestellten in diesem Ort bleibt. Auch auf Sylt ist das zum Beispiel ein großes Problem (>> hier mehr dazu).

Andererseits fragen sie sich aber auch, wie der „normale“ Urlauber sich diesen Luxus leisten soll. Eine Frau befürchtet: „Büsum entwickelt sich Richtung Kleinsylt.“

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Und eine andere rechnet vor: „Ich fahre seit Jahren auch nach Stralsund. 2011 habe ich dort ein Hotel für 44 Euro bekommen. Vor zwei Jahren hätte dasselbe 95 Euro kosten sollen. Jetzt kostet das Hotel 113 Euro, ohne Frühstück und Parkplatz. Und das ist ein normales Hotel im Altbau!“

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Auch Zuspruch für Baumaßnahmen an der Nordsee

Einige wenige finden die Baumaßnahmen aber auch gut. Ein Mann zum Beispiel schreibt: „Büsum entwickelt sich zum Positiven. Wir fahren im kommenden Jahr zum zehnten Mal hin. Uns gefällt die Entwicklung sehr. Büsum macht sich schick für seine Gäste.“

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Und eine Einheimische findet „es wunderschön, denn wir wollen auch mehr junge Gäste ansprechen, sonst stirbt Büsum irgendwann aus.“ Aber zu welchem Preis? (mk)