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Nordsee: Frau nähert sich süßen Tierchen, dann erlebt sie einen Schock – „Waren entsetzt“

Nordsee: Diese 5 Strände musst du gesehen haben

Wir stellen 5 Nordsee-Strände vor, die du unbedingt gesehen haben musst.

Leider spitzt sich die Situation an der Nordsee langsam zu. Dass dort tote Tiere gefunden wurden, kam in den letzten Monaten immer wieder vor. Nur mittlerweile nimmt das Ganze größere Ausmaße an.

So berichtet zum Beispiel Urlauberin Carola N. MOIN.DE von einem unschönen Erlebnis auf Helgoland an der Nordsee.

Entsetzen an der Nordsee

Das Eiland ist unter anderem bekannt für seine Basstölpel. Die niedlichen Vögel bevölkern die Felsen auf Helgoland und sind ein beliebtes Fotomotiv. Ein besonderes Spektakel bieten sie, wenn sie sich aus großer Höhe die Felsen runterstürzen, um im Wasser nach Fischen zu jagen.

Auch Carola N. wollte sich die Tiere ganz genau ansehen und näherte sich ihnen auf Helgoland. Dort allerdings dann die unschöne Überraschung: Viele von ihnen waren tot.

Urlauber an der Nordsee (Symbolfoto).
Urlauber an der Nordsee (Symbolfoto).
Foto: IMAGO / blickwinkel

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Sie sei „entsetzt“ gewesen, berichtet die Urlauberin MOIN.DE. „Die Vögel schlafen leider nicht nur kurz, sondern ewig.“

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10 Tipps für Urlaub an der Nordsee:

  • Lütetsburg
  • Cuxhaven
  • Sankt Peter-Ording
  • Wattenmeer, zum Beispiel Neuwerk oder Nordstrand
  • Husum
  • Niedersachsens Küste: Neuharlingersiel, Dangast, Greetsiel
  • Festlandorte in Schleswig-Holstein, zum Beispiel Brunsbüttel
  • Ostfriesische Inseln
  • Sylt
  • Schleswig-Holsteins Nordsee-Inseln (Föhr, Amrum, Helgoland)

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Nordsee: Forscher im Einsatz

Das Ganze hat solcherlei Ausmaße angenommen, dass sich mittlerweile auch Forscher damit beschäftigen. Wie der NDR berichtet, war dem Vogelwart auf Helgoland, Jochen Dierschke, bei den letzten Totfunden auf dem Plateau des Lummenfelsens der Verdacht aufgekommen, dass die Vögel an der Vogelgrippe gestorben sind: „Bisher hatten wir das auf Helgoland noch nie, dass wir eine hohe Sterblichkeit unter den Basstölpeln – vor allem im Sommer – hatten.“

Mitarbeiter des Veterinäramts Pinneberg, Helgoland gehört zu dem Kreis in Schleswig-Holstein, konnten bei einem der toten Vögel das Vogelgrippevirus H5N1 nachweisen. Weitere Untersuchungen werden im Friedrich-Löffler-Institut gemacht.

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Auf der Nordsee-Insel gibt es massenweise Basstölpel, doch sollten zu den bisher 57 leblosen Tieren noch viele hinzukommen, könnte das die Population ernsthaft beeinträchtigen.

„Den Mitarbeitenden der Vogelwarte sind im Falle der Vogelgrippe die Hände gebunden. Man könne den Tieren nicht helfen und man könne sie nur sterben lassen, sagt der Vogelexperte dem NDR.

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Nordsee: Tiere nicht berühren

Touristen und Einheimische sollten leblose Tiere auf jeden Fall liegenlassen und sie nicht berühren.

Zu helfen ist erkrankten Vögeln ohnehin nicht mehr. Manchmal kommt es vor, dass sich auch Menschen bei Kontakt mit der Vogelgrippe infizieren.