Ostsee: Dieses Tier im Wasser verblüffte selbst die Polizei – „Schon ungewöhnlich“

Auf dem Peenstrom in der Ostsee haben Beamten der Wasserschutzpolizei eine einmalige Entdeckung gemacht.
Auf dem Peenstrom in der Ostsee haben Beamten der Wasserschutzpolizei eine einmalige Entdeckung gemacht.
Foto: imago images / Rex Schober & Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern

Bei diesem Tier in der Ostsee war selbst die Polizei total verblüfft. Bei einer Streifenfahrt im September ist die Wasserschutzpolizei Wolgast auf den besonderen Schimmer aufmerksam geworden.

Die Beamten hielten die Szene auf der Ostsee auf einem Foto fest und teilten sie bei Facebook (MOIN.DE berichtete). Die Aufnahme fand jede Menge Anklang, sie wurde bis heute hunderte Male geteilt.

Ostsee: Ungewöhnliches Tier im Wasser

Der Elch, der durch den Peenstrom paddelte, hat also die Runde gemacht. Obwohl es laut der Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern in der Region öfter zu solchen Ereignissen kommt, wird der Elch den Beamten in besonderer Erinnerung bleiben.

„Das ist schon ungewöhnlich, weil Elche generell eher selten sind“, erläutert ein Sprecher der Wasserschutzpolizei auf Nachfrage von MOIN.DE.

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In der Grenzregion könne man die Wildtiere zwar öfter mal sichten, aber in der Ostsee hat die Polizei die Vierbeiner bisher noch nicht gesehen.

Auch Kühe schwimmen in der Ostsee

Es gibt aber andere Tiere, die regelmäßig den Weg ins Wasser finden. Allen voran: Kühe! „Das kommt schon zwei bis drei Mal im Jahr vor“, sagt der Polizeisprecher.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das zweitgrößte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Besonders im Bereich der Mürnitz, wo sich viele Weideflächen befinden, kommt es immer wieder zu solchen Fällen. „Kühe können auch ganz gut schwimmen“, erklärt der Experte.

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„Hanna“ nicht nur an der Ostsee bekannt

Eine Kuh namens „Hanna“ hat es vorgemacht: Das Tier haute vor dem Schlachter ab und floh auf die Mürnitz. Mehrere Stunden schwamm die Kuh auf dem Wasser und legte dabei knapp einen Kilometer zurück.

„Hanna“ erlangte landesweiten Ruhm und durfte anschließend auf einen Gnadenhof in Hessen ziehen.

Polizei holt Tiere nicht aus der Ostsee

Abgesehen von Kühen verirren sich ab und an weitere Wildtiere wie Hirsche und Rehe in die Ostsee. „Kühe komme aber häufiger vor“, heißt es von der Wasserschutzpolizei.

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Meistens bleibt den Beamten nichts anderen übrig, als darauf zu warten, dass die Tiere wieder zum Ufer schwimmen. „Sie aus dem Wasser zu holen, ist eher schwierig“, erklärt der Polizeisprecher MOIN.DE.

Beamte begleiten Vierbeiner auf Ausflug in die Ostsee

Schließlich handele es sich um riesige und schwere Vierbeiner. Außerdem seien die Tiere meist nicht in akuter Gefahr, da sowohl Kühe als auch die Wildtiere schwimmen können.

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Jedoch begleiten die Polizisten die Tiere so lange, bis sie wieder an Land gehen, um Bootsführer auf die Vierbeiner aufmerksam zu machen. Damit gewährleisten sie die Sicherheit sowohl von Tier als auch von Mensch.