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Ostsee: Was Urlaubsgäste in Ferienwohnungen hinterlassen, ist unzumutbar

Ostsee

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Die Zeit vor dem Urlaub ist häufig voller Vorfreude. Wenn der Urlaub an der Ostsee dann aber vorbei ist und der langweilige Alltag auf die Reisenden wartet, nehmen viele die Abreise aus der Ferienwohnung wohl nicht mit ganz so viel Freude und Enthusiasmus.

Dann aber beginnt die Arbeit der Reinigungskräfte in den Ferienorten entlang der Ostsee. Doch dort wartet anstatt Trinkgeld häufig etwas ganz anderes auf die Reinigungskräfte und das macht sprachlos…

Ostsee: Zeit ist Geld für Reinigungskräfte von Ferienwohnungen

Von früh bis spät arbeiten Reinigungskräfte an der Ostsee Tausende Ferienwohnungen ab, – der Job ist hart und das Personal knapp. Besonders hart sind die Wochenenden. Denn dann ist für viele Urlauber der Zeitpunkt für An- und Abreise.

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Jetzt muss es schnell gehen, es heißt Zeit ist Geld. Es gibt eine klare Routine, wie die Ostsee-Zeitung in einem Bericht erklärte. Raum für Raum, Etage für Etage arbeiten sich die Reinigungskräfte durch – es wird entstaubt, gesaugt und gewischt. In einer halben Stunde soll die Arbeit erledigt werden.

Hier und da erleben Reinigungskräfte dabei immer mal wieder Dinge, die man kaum glauben kann, wie eine Arbeitskraft der „Ostsee Zeitung (OZ)“ erzählte.

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Diese Orte sind bei einem Besuch an der Ostsee empfehlenswert:

  • Eckernförde
  • Fehmarn
  • Kellenhusen
  • Grömitz
  • Scharbeutz
  • Timmendorfer Strand
  • Travemünde
  • Boltenhagen
  • Kühlungsborn
  • Ueckermünde

Ostsee: Irre, was Urlauber in den Wohnungen hinterlassen

Jetzt wird es eklig! Was die Reinigungskräfte schon alles erlebten, geht über eine Bremsspur in der Toilette weit hinaus.

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Es sind die privaten Gegenstände, die Urlauber lieber für sich behalten sollten, wenn es nach den Reinigungskräften geht. Kondome, Strapse und durchgebrochene Lattenroste hat man „alles schon gehabt“, erzählte ein Mitglied aus dem Reinigungsteam Neumann. Nur Trinkgeld finden die Arbeiter leider selten.

Ostsee Urlauber Strand
Urlauber am Ostsee-Strand. Foto: imago images/Jens Koehler

Aber man sei professionell. Lattenroste werden repariert und vermisste Kleidungsstücke auf Nachfrage den Urlaubern zugesandt, wird in der „OZ“ berichtet.

Ostsee: Menschen sind entsetzt – „Irgendwann gibt es kein Personal mehr“

Wenn man Reaktionen unter dem Artikel auf Facebook sieht, merkt man: Menschen sind entsetzt. Sie wundern sich nicht darüber, dass die Branche immer mehr Mitarbeiter verliert und nur wenig neue Arbeitskräfte gewinnt. Nur mit Trinkgeld kann man „halbwegs überleben“, erklärte eine Person, die den Job selbst macht, auf Facebook.


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Auch andere beschweren sich über den Lohn der Arbeitskräfte. Nur zu wenige Menschen würden diesen wichtigen Beruf richtig schätzen, erklärt eine empörte Facebook-Nutzerin.

Jetzt meldet sich auch ein Eigentümer einer Reinigungsfirma zu Wort und berichtet von viel schlimmeren Zuständen. >> Hier mehr lesen!

Nicht nur in Anbetracht der geschilderten Erlebnisse sollte man sein Verhalten hinterfragen und den Reinigungskräften den verdienten Respekt zollen. (msk)