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Ostsee: Was diese Kinder erleben müssen, macht Einwohner fassungslos – „Trauma ihres Lebens“

Nordsee vs. Ostsee: Das unterscheidet beide voneinander

Was sind die Unterschiede zwischen Nord- und Ostsee?

Sie ist der Albtraum aller Menschen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Deutschland kommen und hier Zuflucht suchen: Die Abschiebung. Nach sechs Jahren ereilte dieses Schicksal nun eine Familie aus Timmendorfer Strand an der Ostsee.

Wie „der Reporter“ berichtet, soll die Familie aus Armenien nur wenig Zeit gehabt haben, um ein paar notwendige Sachen zusammenzusuchen und einzupacken. Die beiden Kinder, fünf und sechs Jahre alt, gingen in den evangelischen Kindergarten in Timmendorfer Strand an der Ostsee, beide wurden in Deutschland geboren.

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Ostsee: Kinder wurden in Deutschland geboren

Nun befinden sich die beiden in einem für sie fremden Land. Der Vater hatte in Deutschland einen Arbeitsvertrag ab dem 1. Dezember.

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„Wir hatten noch so einiges in Planung für die Kinder, und nun erleben sie das Trauma ihres Lebens,“ sagte Monika Schulte, die sich ehrenamtlich um die Familie gekümmert hatte, dem „Reporter“.

Für die Familienmutter sollen zwei aussichtsreiche Vorstellungsgespräche nun abgesagt worden sein. Eine Arbeitserlaubnis wurde beiden laut der Helferin bisher verwehrt, obwohl die Ehefrau bereits im vergangenen Jahr einen Ausbildungsvertrag hatte.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Kommt die Familie doch zurück an die Ostsee?

Die Helferbörse Timmendorfer Strand will der Familie auch weiterhin helfen, zeitnah soll ein Spendenkonto eingerichtet werden. „Außerdem wurde noch vieles mehr unternommen, um der Familie zu einem Bleiberecht zu verhelfen, aber selbst der Härtefallantrag wurde abgelehnt. Die Anwältin der Familie ist zwar weiterhin bemüht, die Rechtslage zu prüfen, da noch ein Verfahren anhängig ist, aber es gibt wenig Hoffnung“, so Monika Schulte laut des Berichts.

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Die Menschen an der Ostsee können nicht verstehen, wieso eine integrierte Familie, die ihre Arbeitskraft anbietet, abgeschoben werden soll. Besonders in touristischen Bereichen wie der Gastronomie wird händeringend Personal gesucht. Menschen aus Armenien erhalten in der Regel kein Asyl in Deutschland, unter Umständen könnte die Familie aber nach gewisser Zeit trotzdem nach Timmendorfer Strand zurückkommen.

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Das wünscht sich auch Bürgermeister Sven Partheil-Böhnke. Dem „Reporter“ sagte er: „Wir haben da als Gemeinde leider keine Handhabe. Eine richterliche Anordnung sorgte dafür, dass die Ausländerbehörde des Kreises tätig werden musste. Das ist leider unschön und ein herber Rückschlag für die Helferbörse. Ich würde mich aber freuen, wenn Sie es schaffen, diese bereits integrierte Familie zurückzuholen.“ (rg)