Rostock: Beliebte Tiere im Streichelzoo tot aufgefunden – ein böses Gerücht macht die Runde

In der Nähe von Rostock hat sich in einem Streichelzoo Trauriges ereignet.
In der Nähe von Rostock hat sich in einem Streichelzoo Trauriges ereignet.
Foto: picture alliance / dpa

Trauer in einem Streichelzoo bei Rostock. Zwei beliebte Bewohner sind kürzlich überraschend verstorben. Die Esel Fiona und Biene wurden tot im Gehege aufgefunden.

In dem kleinen Ort bei Rostock hat sich daraufhin schnell eine übles Gerücht ausgebreitet. Es legt einen bösen Verdacht nahe.

Rostock: Esel vorsätzlich vergiftet?

Der kleine Streichelzoo in den Strandhafer Aparthotels ist nicht nur bei Hotelgästen beliebt. Besonders an den zwei Eseln Biene und Fiona erfreuten sich viele Besucher. Doch nun sind die beiden nicht mehr da. Sie verstarben vor zwei Wochen völlig unerwartet, wie die „Ostsee-Zeitung“ berichtet.

Zu dem traurigen Vorfall gibt es ein Gerücht: Die Tiere könnten vergiftet worden sein, heißt es in dem beschaulichen Urlaubsort. „Mitten am Tag fanden wir Biene tot im Gatter“, so Hoteldirektor Martin Rosenkranz.

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Am nächsten Tag verstarb dann auch Gefährtin Fiona. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung sieht Rosenkranz allerdings nicht. Man gehe nicht davon aus, dass es sich um eine böswillige Vergiftung handele.

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Das ist Rostock:

  • Die größte Stadt unter den 84 Städten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern ist Rostock
  • Dort leben rund 209.000 Menschen (Stand: 2019)
  • Die Hafenstadt reizt doch ihre attraktive Lage an der Ostsee
  • Bekannt ist sie außerdem als Universitätsstadt mit der im Jahr 1419 gegründeten Uni
  • Rostock ist nicht nur ein beliebter Urlaubsort, sondern auch Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt im Norden Deutschlands

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Rostock: Esel-Tod gibt Rätsel auf

„Die Tierärztin hat eine toxische Reaktion diagnostiziert“, zitiert die „Ostsee-Zeitung“ den Hoteldirektor. Die genaue Ursache für den überraschenden Tod sei jedoch noch nicht geklärt worden. Eine Tierärztin bringt eine Kolik ins Spiel, die durch falsche Nahrung hervorgerufen werden kann.

Eventuell sei ein Heckenbeschnitt, der auf dem Gelände stattgefunden hat, ausschlaggebend. Die abgeschnittenen Sträucher hätten sich ganz in der Nähe des Geheges befunden. Etwa bei Rhododendron oder Eibe könnte es zu Vergiftungen gekommen sein, so die Tierärztin.

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Ob die Tiere nun im Nachhinein untersucht werden, ist nicht klar. Einen Ersatz wird es jedoch vorerst nicht geben. (mik)