Sankt Peter-Ording: Befürchtungen werden wahr – Touristen stürmen Küstenort

In Sankt Peter-Ording war am Pfingstsonntag einiges los. Dabei wurde dringend von einem Besuch des Küstenorts abgeraten (Symbolbild).
In Sankt Peter-Ording war am Pfingstsonntag einiges los. Dabei wurde dringend von einem Besuch des Küstenorts abgeraten (Symbolbild).
Foto: imago images/Rüdiger Wölk

Zu Pfingsten hatte man in Sankt Peter-Ording mit einem Ansturm von Tagesgästen bereits befürchtet. Aus diesem Grund wurde eindringlich von einem Besuch des Küstenorts abgeraten (MOIN.DE berichtete).

Zumindest am Samstag hielten sich auch viele Menschen zunächst daran. Schuld daran war das Wetter, dass sich an der Nordsee von seiner nass-kalten Seite zeigte. Die Massen in Sankt Peter-Ording blieben erst einmal aus.

Sankt Peter-Ording: Besseres Wetter am Sonntag

Bereits in der Nacht zum Samstag und den kompletten, darauffolgenden Tag schüttete es gewaltig. Dazu kamen stürmische Brisen. Erst am späten Nachmittag verzogen sich die Wolken. Am Sonntag sah das Ganze dann schon anders aus.

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Das Wetter besserte sich merklich. Das nutzen zahlreiche Küsten-Fans für einen Tagesauflug. Die „Husumer Nachrichten“ berichten von kilometerlangen Autoschlangen an den Strandübergängen.

Am Meer und den touristischen Orten von Sankt Peter-Ording versammelten sich die Menschenmengen. Viele Restaurants nutzen, obwohl es inzwischen nicht mehr Pflicht ist, weiterhin die Luca-App zum Nachvollziehen der Kontakte.

Sankt Peter-Ording hält sich an die Regeln

Trotz des Andrangs verhielten sich die Gastronomen vorbildlich. Nachdem es bereits öfter zu Corona-Verstößen gekommen war, sind die Küstenorte vor dem langen Wochenende eindringlich gewarnt worden (MOIN.DE berichtete).

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450 zusätzliche Polizeikräfte waren im Einsatz. Nach Angaben des Tourismus-Chefs und des Bürgermeisters seien bisher keine Gastronomie-Betriebe aufgefallen, die die Corona-Regeln nicht eingehalten hätten.

Das gleiche Fazit zogen die Beamten laut NDR für die Inseln Föhr und Sylt. (lh)