Sankt Peter-Ording: „Ansturm nicht standgehalten“ – Küstenort muss sich entschuldigen

Sankt Peter-Ording hatte eine besondere Attraktion geplant. Doch der Ansturm war größer als erwartet (Symbolbild).
Sankt Peter-Ording hatte eine besondere Attraktion geplant. Doch der Ansturm war größer als erwartet (Symbolbild).
Foto: imago images/Chris Emil Janßen

Was haben sich Sankt Peter-Ording-Fans gefreut, als es am Küstenort eine ganz besondere Aktion angesagt wurde (MOIN.DE berichtete).

Geplant war die Aktion für Freitag, den 30. April. Jeder Sankt Peter-Ording-Fan hatte nämlich die Möglichkeit, einen Strandkorb zu kaufen. Doch mit einem so großen Ansturm hat selbst die beliebte Urlaubsregion vermutlich nicht gerechnet.

Sankt Peter-Ording mit besonderer Aktion – Ansturm zu groß!

40 Strandkörbe wurden von der Gemeine Sankt Peter-Ording verkauft. Aufgrund der Corona-Pandemie war eine Versteigerung allerdings nicht möglich. Stattdessen wurden die Exemplare online verkauft. Im Angebot sind zum Beispiel ausgemusterte Strandkörbe und andere Dinge.

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Für einen Festbetrag von 250 Euro pro Strandkorb. Zusätzlich wurden noch vier Fahnenmasten für 50 Euro das Stück, sechs Pakete Podestplatten für 50 Euro das Stück und 30 Liegestühle für je 15-20 Euro angeboten.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland.
  • 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.

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Allerdings bekam nicht jeder einen Strandkorb.

Sankt Peter-Ording entschuldigt sich bei Küsten-Fans

Auf Facebook meldete sich die Gemeinde zu Wort: „Es tut uns wirklich sehr leid, dass nicht alle von Euch Glück bei unserem diesjährigen Online-Strandkorbverkauf hatten. Natürlich haben wir versucht, im Vorfeld alle technischen Gegebenheiten für einen reibungslosen Ablauf vorzubereiten.“

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Mit einem so krassen Ansturm rechnete selbst die Gemeinde nicht, weshalb die Technik dem Ganzen nicht standhalten konnte. „Wir hoffen sehr, dass wir Euch im nächsten Jahr wieder persönlich vor Ort bei unserer Versteigerung begrüßen können.“

Sankt Peter-Ording: Küsten-Fans sind enttäuscht

Unter dem Beitrag melden sich viele Menschen, die es nicht schaffen konnten, einen Strandkorb zu kaufen. „Schade, bin gar nicht erst durchgekommen“, schreibt eine Frau.

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Ein Mann hat es fast geschafft, doch auch ihm wurden die Technikprobleme zum Verhängnis: „Schade. Erst geht nix mehr, dann geht es wieder und habe schon alle persönlichen Daten eingegeben, werde auf Paypal weitergeleitet, dann aktualisiert sich die Seite und keiner mehr verfügbar.

So sollte man das nicht machen, wenn man schon einen im Warenkorb hat und gerade bezahlen will, aber er dann an jemand anderen verkauft wird. Schade, sehr schade.“

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Dafür können sich immerhin 40 Fans über die beliebten Strandkörbe freuen. Für die, die keine erwerben konnten, gibt es nächstes Jahr die nächste Möglichkeit. (oa)