Sankt Peter-Ording (SPO): Rätselhafte Bilder vom Strand, keiner kann sich das erklären

Sankt Peter-Ording: 5 Dinge die ihn zum Lieblingsort vieler Deutscher machen

Sankt Peter-Ording: 5 Dinge die ihn zum Lieblingsort vieler Deutscher machen

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Wer an den vergangenen Tagen am Strand von Sankt Peter-Ording (SPO) unterwegs war, hat den schlimmen Anblick vielleicht sogar mit eigenen Augen gesehen.

Und die Aussicht am Strand schockiert nicht nur Urlauber und Einwohner in Sankt Peter-Ording (SPO), sondern auch Wissenschaftler.

SPO: Diese Aufnahmen sorgen für Rätsel

Schon im dritten Jahr in Folge fanden Menschen plötzlich massenweise tote kleine Fische am Strand von SPO, die meisten waren Heringe. Die Ursache ist unklar. Dieses rätselhafte Fischsterben in dem beliebten Urlaubsort beschäftigt viele Wissenschaftler bereits seit Jahren.

Wie die Schutzstation Wattenmeer mitteilte, ist die Gesamtzahl der angetriebenen Fische in diesem Jahr etwas geringer im Vergleich zu den beiden Vorjahren.

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Experten vermuten, es handele sich um ein natürliches Phänomen. Am Strand der Nordsee waren in den vergangenen Jahren hunderte Jungfische angespült worden, die meisten von ihnen waren bereits tot, als sie entdeckt wurden (MOIN.DE berichtete).

Was merkwürdig ist: Die toten Heringe sind relativ früh in diesem Jahr im Vergleich zu den letzten zwei Jahren.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland.
  • 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Bekannt ist der Küstenort auch für seine Pfahlbauten am Strand.

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SPO: Das sagt ein Biologe

Seeschwalben nutzen die verendeten Fischen als Nahrungsquelle, um ihre Jungen zu füttern. Auch Möwen scheinen im Flachwasser nach den Fischen zu suchen.

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„Die Jungfische haben noch keinerlei Erfahrung mit den Gezeiten. Sie sind vermutlich bei Ebbe in flachen Prielen zurückgeblieben und dort vermutlich erstickt. Am Wochenende hatten wir zudem Sturm und sie haben die Orientierung verloren oder sie wurden in der Brandung zerschlagen“, erzählt Rainer Schulz, Biologe der Schutzstation Wattenmeer im Gespräch mit RTL.

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Wer angetriebene Fische am Strand der Nordsee beobachtet, kann sie hier melden. (mae)