Schleswig-Holstein: Frau beobachtet üble Szene – „Hoffentlich verfolgt es dich in deinen Träumen“

Schleswig-Holstein: Warum hielt das Auto in Flensburg nicht an?
Schleswig-Holstein: Warum hielt das Auto in Flensburg nicht an?
Foto: imago images/Rolf Kremming

Es ist ein herzzerreißendes Bild, das eine Frau in einer Flensburger Facebook-Gruppe geteilt hat. Aufgenommen wurde es dem Text zufolge auch in der Stadt in Schleswig-Holstein.

Ein Reh liegt auf der Straße, eine Frau hält es fest und streichelt es. Was die Aufnahme nicht zeigt, ist, was das Tier vorher durchgemacht hat. Die Frau aus Schleswig-Holstein erzählt die traurige Geschichte.

Schleswig-Holstein: „Wie kann man ein Reh anfahren und einfach weiterfahren??“

Sie schreibt: „Es lief über die Straße und der entgegenkommenden Pkw hat es genau gesehen und einfach umgefahren... Nicht mal anhalten konnte der oder diejenige, denn es hat noch gelebt... Wir haben es aufgesammelt und an die Seite auf den Gehweg genommen, die Polizei alarmiert, welche dann einem Jäger Bescheid gesagt hat. Nach ca. 20 Minuten warten ist es leider verstorben.“

Die Frau fragt: „Wie kann man ein Reh anfahren und einfach weiterfahren??“ Und wünscht dem Verursacher nichts Gutes: „Ich hoffe du hast ne riesen Beule in deinem Auto und das Reh verfolgt dich Nachts in deinen Träumen. Wie herzlos kann Mann bzw. Frau denn bitte sein?“

Die Reaktionen auf den Beitrag fallen sehr unterschiedlich aus, es gibt hunderte Kommentare, das Thema bewegt die Menschen sehr.

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Da gibt es viel Zustimmung, hier zum Beispiel: „RIP kleine Seele. Ganz lieb von euch, dass es in seiner schwersten Zeit nicht alleine sein musste. Danke an euch.“

Der Fall bewegt die Menschen in Schleswig-Holstein sehr

Oder: „Karma regelt das schon, ganz sicher. Ich sage euch auch vielen Dank für eure Herzenswärme und Tierliebe. Das Reh ist somit nicht einsam verstorben. Auch wenn es weh tut, so gibt es einem doch ein gutes Gefühl, dort bei ihm gewesen zu sein, oder. Dem oder der Fahrer/in möchte ich nur eines sagen: Arschloch.“

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Aber manchen geht die Fürsorge der Frau genauso zu weit wie ihr Mitgefühl.

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Jemand schreibt: „Der Fahrer hat es genau gesehen? Woher weißt du das? Vielleicht war er/sie auch erstmal geschockt? Ich empfinde eher folgendes: Da wird ein verletztes Wildtier wie ein Haustier (was für es extrem befremdlich und beängstigend ist) umarmt, ein Bein drüber gelegt. Das ist Stress pur für das Tier. Merke: Zu viel Tierliebe kann auch toxisch wirken.“ (jds)

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