Schleswig-Holstein: SPD-Vorsitzende mit harter Lockdown-Ansage – sie wird vielen nicht gefallen

Die Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Serpil Midyatli
Die Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Serpil Midyatli
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Die Landesvorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein, Serpil Midyatli, ist gegen eine Lockerung der Corona-Maßnahmen im Februar.

Der Schutz der Gesundheit müsse höchste Priorität haben, sagte Midyatli am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb könnten Lockerungen in Schleswig-Holstein nur vorsichtig und schrittweise vorgenommen werden.

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„Vor dem 1. März kann ich mir das aber für keinen Bereich vorstellen.“ Notwendig sei ein zusätzlicher Sicherheitspuffer, um die Verbreitung der Mutationen einzuschränken. „Dafür müssen auch die Kapazitäten zur Untersuchung der Virenvarianten schnellstmöglich ausgeweitet werden“, sagte Midyatli mit Blick auf die Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch.

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Der Rückgang der Infektionszahlen zeige, dass die Schutzmaßnahmen wirkten.

„Allerdings sind wir noch nicht bei dem ursprünglich avisierten Wert einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 angelangt.“

Angesichts der ansteckenderen Mutationen sei selbst beim Unterschreiten der 50er-Inzidenz besondere Vorsicht geboten.

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Schleswig-Holstein: Risiko einer „dritten Welle?“

„Ein zu schnelles Öffnen aller Bereiche könnte sehr bald in eine dritte Welle führen.“ Im Norden betrug die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen – am Montagabend 62,2

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Der aktuelle Lockdown mit weitgehend geschlossenen Schulen, Kitas, Geschäften, Gaststätten und Freizeiteinrichtungen gilt bis Sonntag.

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Mit Spannung wird erwartet, was Bund und Länder für die Zeit danach beschließen. Ein Plan der Landesregierung sieht in Abhängigkeit von der Infektionslage erste Öffnungen für Kitas, Schulen und Friseure vor.

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