Strand: Einsatzkräfte machen unfassbar traurigen Fund an der Ostsee – „Schwere Verletzungen“

Am Timmendorfer Strand hat sich am Wochenende eine traurige Szene abgespielt (Symbolbild).
Am Timmendorfer Strand hat sich am Wochenende eine traurige Szene abgespielt (Symbolbild).
Foto: Bildagentur-online/Ohde

Am Timmendorfer Strand hat sich am Wochenende eine traurige Szene ereignet.

Unter dem Stichwort „Tier in Not“ sind die Einsatzkräfte an den Strand gerufen worden. Dort bot sich ein dramatischer Anblick.

Strand: Toter Schweinswal an der Küste

Am Strand lag ein totes Tier, das zunächst für einen Delfin gehalten wurde. Doch wie die Feuerwehr nach ersten Erkundungen feststellte, handelte es sich hierbei um einen Schweinswal. „Durch schwere Verletzungen war der Schweinswal verstorben“, heißt es in einem Facebook-Beitrag der Feuerwehr.

Weil sich vor Ort bereits viele Schaulustige versammelt hatten, richtete die Feuerwehr einen Absperrradius ein. Dabei setzten sich die Einsatzkräfte jedoch selbst einer erhöhten Gefahr aus. „Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Kameraden mit Bakterien oder Viren in Kontakt gekommen sind, wurden Sofortmaßnahmen der Dekontamination eingeleitet.“

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Strand: Nicht der erste tote Wal

Mithilfe der Logistikgruppe der Gemeinde Scharbeutz wurden die Feuerwehrleute nach dem Einsatz fachgerecht dekontaminiert.

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Nachdem sie verschiedene Stationen durchlaufen hatten, ging es schließlich unter die Dusche. Der Schweinswal wurde durch eine Fachkraft sicher entsorgt, sodass für Besucher und andere Tiere keine Gefahr mehr besteht.

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Es ist nicht der erste Fund des Jahres. Erst vor zwei Wochen hatte eine Frau in der Nähe von Grömitz einen verendeten Schweinswal entdeckt (MOIN.DE berichtete). Immer wieder kommt es vor, dass die vom Aussterben bedrohten Schweinswale tot an der Küste aufgefunden werden.

Während der vergangenen 50 Jahre sind die Bestände der Tiere stark zurückgegangen, klärt der Naturschutzbund (Nabu) auf. Die Gründe dafür sind bis heute jedoch nicht eindeutig geklärt. (mik)