Usedom: Kinder verschwinden am Strand – doch mit diesem Trick lässt sich das verhindern

Usedom: Woher die Insel ihren Namen hat

Usedom: Woher die Insel ihren Namen hat

Nach Rügen ist Usedom die zweitgrößte Insel Deutschlands. Die Insel an der Pommerschen Bucht hat 76.500 Einwohner. Sie ist zum Großteil Deutsch, jedoch ist auch ein Teil im Osten von ihr bereits polnisch. Gelegen an der Ostsee ist sie ein absoluter Touristenmagnet.

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Einmal im Wasser der Ostsee, kann es schwierig werden, den Liegeplatz am Strand wieder zu finden. Vor allem wenn Wellen die Badenden in andere Richtungen abtreiben und sich am Strand viele weitere Menschen tummeln, kann es nahezu unmöglich werden, den eigenen Platz aus der Ferne zu erkennen. So auch auf Usedom.

Immer wieder verschwinden Kinder nach dem Baden für mehrere Stunden. Für die Eltern eine angstvolle Belastung. Doch die Insel Usedom hat vorgesorgt für solche Vorfälle.

Usedom: Tierbildchen sollen helfen

„Noch bevor es ins Wasser geht“ sollen sich Eltern gemeinsam mit ihren Kindern die Rettungstürme, die am Strand von Usedom verteilt stehen, genau anschauen.

Auf Facebook wurde ein Foto eines solchen Rettungsturm geteilt, mit einem ausführlichen Sicherheitshinweis für Badegäste. Die eckigen Hochsitze dienen nicht nur den Seerettern als Aussichtspunkt – sie haben noch einen anderen Zweck, der vielen nur zum Teil bekannt ist.

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
  • Auf Usedom gibt es einen Flughafen, dieser ist bei Garz gelegen
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

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Drehen Kinder oder auch Erwachsene ihre Runden im Wasser der Ostsee, kann der Strand von dort aus schnell überall gleich aussehen.

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So gehe die Orientierung schnell verloren, vor allem für die Kleinen sei es nahezu unmöglich, bekannte Punkte an Land auszumachen, heißt es in dem Beitrag. Auch die Rettungstürme sind nicht markant genug, um auseinander gehalten zu werden. So verlassen Kinder oft erst einige Kilometer entfernt von ihrer Familie die Ostsee wieder.

Selbst Flaggen, die wachsame Eltern oft an Strandkörben oder -muscheln befestigen, damit ihre Kinder wieder zurück finden, nützen dann wenig.

Doch die kleinen Häuschen der Rettungstürme sind auf Usedom mit Zahlen und – das ist der Clou – bunten Tieren bedruckt.

Usedom: Ein einfacher Trick, den viele nicht kennen

Sollte ein Kind sich verirren, kann es so das richtige Rettungshäuschen in der Nähe der Familie schnell ausmachen. Die Tiere sind extra für die kleinen Strandgänger aufgebracht worden, denn in der Aufregung kann eine sieben schnell mal zu einer eins werden oder andersherum.

Besonders wichtig íst es jedoch, dass sich Eltern zusammen mit ihren Kindern die Aufdrucke genau einprägen – bevor sie in die Fluten steigen.

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Der denkbar einfache Trick begeistert einige Usedom-Fans sichtlich, wie sich in den Kommentaren unter dem Beitrag zeigt. „Darauf habe ich noch nie geachtet“, erzählt eine Frau, die zwar selbst keine Kinder hat, aber verspricht, die Information gerne an Familien weiterzugeben.

Neben all der Freude gibt es auch für Erwachsene noch einen wichtigen Hinweis. Bunte Flaggen kennzeichnen an vielen Stränden, so auch in Usedom, verschiedene Badezonen und warnen vor Gefahren.

Wer sich näher über die Bedeutung der Banner informieren will, kann das >>> hier tun. So steht sicherem Badevergnügen nichts mehr im Wege. (wip)