Hamburger SV: Daniel Thioune rassistisch beleidigt – jetzt spricht der HSV-Coach Klartext

5 Gründe, warum der HSV der sympathischste Verein Deutschlands ist

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Hamburg. HSV-Trainer Daniel Thioune ist nach eigener Aussage bei der Pokal-Niederlage des Hamburger Fußball-Zweitligisten im September in Dresden (1:4) von Fans des Drittligisten beleidigt worden.

Dabei seien „auch in Richtung meiner Person Worte benutzt worden, die nirgendwo hingehören“, sagt der 46-Jährige Trainer des Hamburger SV der „Sport Bild“.

Hamburger SV: Daniel Thioune in Dresden rassistisch beleidigt

Dabei sei auch seine Hautfarbe ein Thema gewesen: „Das Offensichtliche, was mich am meisten verletzen könnte: das Aussehen und die Pigmentierung. Damit kann ich mittlerweile umgehen. Leider sind diese Art Beleidigungen immer noch ein großes gesellschaftliches Problem.“

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Nach dem Spiel waren auch HSV-Profi Toni Leistner und dessen zu diesem Zeitpunkt schwangere Ehefrau beleidigt worden.

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Leistner war daraufhin auf die Tribüne gestürmt und hatte eine Zuschauer zu Boden gedrückt. Für die Aktion war der 30-Jährige von der DFL gesperrt worden. (dpa/dso)