Hamburger SV: Thioune droht Abwehr-Chaos! Stammspieler fallen reihenweise aus

5 Gründe, warum der HSV der sympathischste Verein Deutschlands ist

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„Im Moment sind wir ein bisschen gebeutelt, was Verletzte, Angeschlagene und Corona betrifft. Da würde ich mir schon wünschen, dass die Jungs schneller wiederkommen, aber wir wollen auch nichts über das Knie brechen“, berichtet HSV-Trainer Daniel Thioune.

Der Hamburger SV hat vor dem Spiel gegen Greuther Fürth mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen. Gerade in der Abwehr droht dem HSV ein kleines Chaos.

Hamburger SV: Zahlreiche Ausfälle werden für Thioune zur Herausforderung

Trainer Daniel Thioune muss beim nächsten Auftritt des HSV wohl ein wenig improvisieren. Rechtsverteidiger Josh Vagnoman fehlt weiterhin mit einem Außenbandriss im Sprunggelenk. Eine Rückkehr gegen Fürth scheint unwahrscheinlich.

„Das Zeitfenster ist schon sehr klein. Ich habe kein so gutes Gefühl dabei. Es ist nicht zu erwarten, dass er noch diese Woche einsteigen wird. Und wenn, dann zum Ende hin und dann sind es nur noch 48 oder 24 Stunden. Es könnte sehr, sehr knapp werden“, so die Einschätzung von Thioune.

Kein Thema ist hingegen Kapitän Tim Leibold. Seine Adduktorenverletzung stellte sich als sehr hartnäckig heraus. Bislang ist er noch nicht wieder ins Training eingestiegen

.

Neben den beiden Außenverteidigern fehlt auch Innenverteidiger Stephan Ambrosius. Der 21-Jährige hat sich mit dem Coronavirus infiziert und befindet sich in der Selbstisolation. Zusätzlich ist auch David Kinsombi noch nicht fit, er befindet sich nach einem Faserriss in der Wade im Aufbautraining.

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Diese Positionen muss Thioune neu besetzen

Bedeutet im Klartext: Im Vergleich zum Paderborn-Spiel muss Thioune seine Abwehr noch einmal auf zwei Positionen verändern. Auf der rechten Seite steht wieder Jan Gyamerah als Ersatz für Vagnoman bereit. Vor der Abwehr könnten wieder Klaus Gjasula und Amadou Onana spielen.

Interessant wird es dann bei Leibold und Ambrosius. Einen gelernten Linksverteidiger hat der HSV nicht mehr im Kader. „Moritz Heyer könnte links spielen“, gab Thioune Einblick in seine Gedanken.

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Leistner nach Sperre zurück

Dann müsste Thioune aber beide Innenverteidiger ersetzen. Immerhin ist Toni Leistner nach seiner Sperre wieder zurück im Team. Weitere Optionen sind Gideon Jung, der eigentlich im Sommer gehen sollte, und der 20-Jährige Jonas David.

Immerhin kehren mit Sonny Kittel und Bakery Jatta zwei Offensivspieler zurück. (fs)