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Hamburger SV mit drastischer Maßnahme – das ist die Reaktion auf den Nicht-Aufstieg

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Hamburger SV: Sportvorstand Jonas Boldt läutet ein neues Zeitalter ein. Foto: imago images/Jan Huebner

Alles neu beim Hamburger SV. Neuer Trainer, neuer Kader, neue Bescheidenheiten. Die Hansestädter üben sich in Demut, wollen nicht länger als der Chaos-Klub Deutschlands gelten. Dazu ist man nach zwei Jahren zweiter Liga auch fast gezwungen.

Nun zeigt eine weitere Maßnahme des Hamburger SV wie bedrohlich es für den Klub werden könnte, wenn man nach dem erneuten Verpassen der Bundesliga „einfach so“ weitermachen würde.

Hamburger SV: Finanzielle Engpässe sorgen für neue Vertragsmodelle

Dem Hamburger SV fehlen Millionen Einnahmen in den Vereinskassen. Die ausbleibenden Gelder durch die Geisterspiele und den verpassten Aufstieg treffen den HSV schwer. Daher soll nun das Gehaltsbudget für den Profikader radikal gekürzt werden.

Mit einem Etat von 30 Millionen Euro beschäftigte der Hamburger SV im vergangen Jahr den zweitteuersten Kader der Liga – nach dem VfB Stuttgart. Trotzdem reichte es nur zu Platz vier. Die Folge: Der Etat soll um bis zu sieben Millionen Euro gekürzt werden.

Dafür bedarf es bei den Rothosen aber nicht nur einiger Verkäufe von teuren Spielern, sondern auch vergleichsweise günstige Zugänge. Sportvorstand Jonas Boldt will deswegen nun neue Wege bestreiten und zwar mit einer Gehaltsobergrenze für neue Spieler.

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Wie die „Sport Bild“ berichtet, soll das Gehalt einzelner Spieler in neuen Verträgen ab sofort nur noch maximal 600.000 Euro betragen, exklusive Bonus-Zahlungen. Zum Vergleich: Aaron Hunt der kurz vor Ablauf der vergangenen Saison verlängerte, soll in Zukunft ein Gehalt von über einer Millionen Euro beziehen.

Gehaltsobergrenze: Der neue Trend im Fußball?

Gehaltsobergrenzen schienen im Fußbal jahrelang undenkbar, doch nun setzen sich immer mehr Vereine mit dem Gedanken auseinander. Auch beim FC Schalke 04 in der Bundesliga soll diese Handhabe in Zukunft umgesetzt werden

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Neues zum Hamburger SV:

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Auch wenn die Grenze im Ruhrgebiet mit 2,5 Millionen deutlich über der des Hamburger SV liegt, zeigt sich, dass dies für finanziell angeschlagene Vereine eine Zwangslösung sein könnte, um die wirtschaftliche Situation zu entspannen.

Ob man in Hamburg dennoch eine schlagkräftige Truppe auf den Rasen bekommt, steht hingegen auf einem anderen Blatt. (mh)