Hamburger SV: Wochen nach seiner Entlassung wird Thioune deutlich – „Hätte all das nicht gebraucht“

5 Gründe, warum der HSV der sympathischste Verein Deutschlands ist

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Daniel Thioune ist bereit für eine Rückkehr auf die Trainerbank – wenn auch nicht beim Hamburger SV.

Kurz vor Saisonende war er vom Hamburger SV entlassen worden. Horst Hrubesch sollte noch das Wunder schaffen. Doch daraus wurde bekanntlich nichts.

Hamburger SV: Thioune ist bereit für neue Aufgabe

Thioune fühlt sich bereit für eine neue Aufgabe. „Ich brauche keine Pause. Ich habe jede Minute auf dem Platz genossen, ob in Hamburg oder Osnabrück, und habe Energie“, sagte der 46-Jährige der „Hamburger Morgenpost“ (Mopo).

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Ihm gehe es mehr „um die Aufgabe, nicht um den Zeitpunkt“. Nach nur drei Siegen in 13 Spielen war Anfang Mai Schluss für den Ex-Profi. „Für mich persönlich ist das eine komplett neue Erfahrung, weil ich weder als Spieler noch als Trainer jemals freigestellt wurde", sagte er. Er habe Verständnis für den Schritt des Vereins gehabt: „Das ist dann business as usual."

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Daten und Fakten zum Hamburger SV:

  • Der Hamburger SV oder einfach nur HSV ist ein Sportverein aus Hamburg
  • Er entstand am 2. Juni 1919 durch den Zusammenschluss der drei Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC von 1888 und FC Falke 06
  • Der HSV ist derzeit der neuntgrößte Sportverein in Deutschland und weltweit auf Rang 21 (Stand Februar 2020)
  • Der HSV stammt ursprünglich aus dem Stadtteil Rotherbaum im Bezirk Eimsbüttel. Mittlerweile befindet sich der Sitz im Bezirk Altona im Stadtteil Bahrenfeld
  • Der HSV trägt seine Spiele im Volksparkstadion aus, es hat 57.000 Plätze

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Thioune: „Ich hätte all das nicht gebraucht“

Es heiße man sei nur ein richtiger Trainer, wenn man auch mal entlassen worden sei. „Ganz ehrlich: Ich hätte all das nicht gebraucht, muss mich damit aber nun auseinandersetzen. Dieser Teil gehört jetzt auch zu meiner Geschichte, zu meiner Persönlichkeit“, sagte Thioune.

Der aus Osnabrück gekommene Trainer blickt ohne Groll zurück. „Auch wenn der Verlauf insgesamt nicht optimal war, habe ich in Hamburg sehr viel Zuspruch erhalten und ein paar Fußspuren hinterlassen", sagte der ehemalige Profi der „Mopo“. „Das habe ich auch mitgenommen.“